Schubring/Momsen: Frühe Hilfen weiter ausbauen

CDU und GRÜNE im Römer begrüßen „Babylotsen“-Projekt

Christiane Schubring, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Christiane Schubring, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 13. Mai 2014 - Wie im Koalitionsvertrag von CDU und GRÜNEN festgelegt, ist die Verbesserung des Kinderschutzes ein zentrales Ziel in dieser Wahlperiode.

Aus diesem Grund begrüßen die sozialpolitischen Sprecherinnen der Koalitionsfraktionen, Christiane Schubring (CDU) und Sylvia Momsen (GRÜNE), den am Montag bekanntgegebenen Start des Frankfurter Babylotsen-Projektes im Bürgerhospital und Städtischen Klinikum Höchst. „Ab September diesen Jahres können Familien mit Unterstützungsbedarf noch früher mit Beratungsangeboten erreicht werden.

Zum idealen Zeitpunkt, während des Krankenhausaufenthaltes zur Geburt, können die Babylotsen Eltern zur Inanspruchnahme passender Angebote etwa von Familienbildungsstätten motivieren, um die Erziehungskompetenzen zu stärken. Das ist ein wichtiger Schritt, den Schutz von Kindern vor späterer Vernachlässigung oder gar Misshandlung zu verbessern“, zeigten sich Schubring und Momsen überzeugt.

 

Etwa ein Drittel der Familien haben rund um die Geburt Unterstützungs- und Informationsbedarf. Manchmal spielen auch Sucht- oder finanzielle Probleme in die Familiengründung hinein. „Die Babylotsen werden allen Eltern in den beiden Krankenhäusern Hilfe anbieten, ihr besonderes Augenmerk aber auf Risikofamilien legen. Jeder Euro, den wir heute für systematische Früherkennung in die Hand nehmen, erspart später einen hohen Kostenaufwand in der Nachsorge bei Kindern und Jugendlichen mit überforderten Eltern. Der so wichtige erste Schritt ins Leben kann somit besser glücken“, so Schubring und Momsen.
 

Das Babylotsen-Projekt markiert nach Auffassung der beiden Stadtverordneten einen weiteren Meilenstein der Frankfurter Kinderschutzpolitik seit dem Start der Frühen Hilfen im Jahr 2008. „Mit dem Kinder- und Jugendschutzteam im Jugend- und Sozialamt, mit den Familienhebammen im Gesundheitsamt sowie mit der Weiterentwicklung der Familienbildung steht ein wirksames Netzwerk der Frühen Hilfen zur Verfügung. Mit dem großzügig finanzierten Babylotsen-Projekt ermöglichen die Crespo Foundation und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft im Zusammenwirken mit der Stadt und dem Deutschen Kinderschutzbund diese erfolgreiche Arbeit zugunsten des Kinderschutzes und der Bildung noch einmal zu erweitern.

Wir freuen uns, dass die beiden Stiftungen im Erfolgsfall eine langfristige Förderung des Projekts und eine Ausweitung auf alle Frankfurter Geburtskliniken in Aussicht stellen“, so Schubring und Momsen abschließend.

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