Heuser: Startschuss für eine Entlastung Praunheims

CDU-Fraktion stimmt Bau der Ortsumfahrung bis zum Praunheimer Weg zu

Helmut Heuser, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Helmut Heuser, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 14. Mai 2014 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Helmut Heuser, hat den Magistratsvortrag zur Erstellung einer Vorplanung für eine Ortsumfahrung Praunheim begrüßt. „Jetzt kann es endlich losgehen.

Nach Jahrzehnten der politischen Diskussion um dieses für die Verkehrsführung im Frankfurter Nordwesten wichtige Straßenbauprojekt kann jetzt die Vorplanung erstellt werden. Wir freuen uns für die Bewohner von Praunheim, die in Zukunft deutlich von Durchgangsverkehr entlastet werden“, so Heuser.

Der Stadtverordnete verwies dabei auf die Zahlen der vom Referat Mobilitäts- und Verkehrsplanung 2012 erstellten Verkehrsuntersuchung nach denen sich der Durchgangsverkehr auf der Heerstraße West um 5.700, in Höhe Oberhöchstädter Weg um 6.150 und im Ortskern von Alt-Praunheim um 3.400 Fahrzeuge pro Tag verringern wird. Daraus ergebe sich eine Minderung der Verkehrsbelastung für diese Ortsteile von Praunheim um rund 30 Prozent. „Diese Zahlen haben uns überzeugt, dass es richtig ist, mit der Planung der Trasse bis zum Praunheimer Weg zu beginnen“, so Heuser.

„Wir brauchen in diesem Stadtgebiet eine zusätzliche, leistungsfähige Straße, die bestehende Verkehrsströme, die auch durch das wichtige neue Gewerbegebiet südlich der A5 zusätzlich entstehen und sich auf der Heerstraße konzentrieren, besser verteilt. Dazu ist es unvermeidbar, dass auf Straßen in benachbarten Stadtteilen eine leichte Mehrbelastung aufgenommen wird“, so der Verkehrspolitiker weiter. So würden in der Nordweststadt auf der Bernadottestraße zusätzlich 1.350 und auf dem Praunheimer Weg Richtung Norden zusätzlich 650 Fahrzeuge pro Tag fahren.

„Diese Belastung wollen wir durch flankierende verkehrsorganisatorische und gestalterische Maßnahmen verträglich machen. Den Auftrag, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten, sieht der bevorstehende Stadtverordnetenbeschluss ausdrücklich vor“, sagte Heuser.

Im Hinblick auf die im Gesamtverkehrsplan enthaltene Fortführung der Ortsumfahrung über den Praunheimer Weg hinaus bis zur sogenannten Dillenburger Spange verwies der Stadtverordnete auf einen Beschluss der CDU-Fraktion:

„Was die Schultrasse betrifft, so haben wir uns entschieden, das überzeugende Erweiterungskonzept für die Europäische Schule und die Ernst-Reuter-Schulen zu akzeptieren. Für die Nutzung der bisher für die Verlängerung der Ortsumfahrung Praunheim freigehaltenen Grundstücke durch die beiden Schulen wird es keine vernünftige Alternative geben. Die Finanzierung des erforderlichen Tunnelbauwerkes ist zudem weder kurz- noch langfristig möglich“. Deswegen sei es vom Magistrat richtig, diesen Ansatz der sogenannten „Großen Lösung“ nicht weiter zu verfolgen, so Heuser.

Für Heuser ist wichtig, dass mit der nun zu erwartenden Vorplanung endlich der Startschuss für die immer wieder zu Recht geforderte Umgehung Praunheim gefallen ist. „Wer einmal im alten Ortskern von Praunheim gewesen ist, wird wissen, warum es so dringend notwendig ist, dort zu einer Entlastung von Verkehrslärm und Feinstaub zu kommen. Mit der geplanten Entlastungsstraße wird sich die Lebensqualität entlang der Heerstraße und in Alt-Praunheim deutlich verbessern“, so Heuser abschließend.

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