Rhein: Landesregierung investiert weitere 43,8 Millionen Euro im Forschungsförderungsprogramm LOEWE

Staatsminister Boris Rhein MdL
Staatsminister Boris Rhein MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 23. Juni 2014 - Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute bekannt gegeben, dass die Landesregierung ab 1. Januar 2015 vier neue LOEWE-Schwerpunkte in der 7. Förderstaffel mit insgesamt rund 15,2 Millionen Euro für die Laufzeit von drei Jahren unterstützt.

Das hat die LOEWE-Verwaltungskommission auf Basis externer Gutachtervoten und der Förderempfehlungen des LOEWE-Programmbeirats entschieden. Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Die neuerliche Entscheidung ist eine vorausschauende Investition in die Zukunft von Hessen, auf die die Landesregierung großen Wert legt. Aufgrund des Exzellenzanspruchs des bundesweit einmaligen LOEWE-Programms gehören die neuen Forschungsprojekte zu den Besten des Landes. Das betrifft sowohl die Qualität der Forschung, als auch den Innovationsgrad der Projekte. Unser Ziel ist es, Forschung und Lehre zu fördern, um so die Basis für den wirtschaftlichen Wohlstand Hessens zu legen.“

 

Weitere rund 28,6 Millionen Euro fließen – als Auslauffinanzierung – ab 1. Juli 2014 in die bereits seit 2008 bestehenden fünf LOEWE-Zentren der 1. Förderstaffel. Diese LOEWE-Zentren forschen auf den Gebieten der Ingenieur-, Natur- und Sozialwissenschaften und erhielten im Zeitraum 2008 bis 2014 bereits insgesamt rund 171 Millionen Euro Forschungsfördermittel; hinzu kommen noch rund 36 Millionen Euro Mittel für Baumaßnahmen.
 

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Nach Auslaufen unserer LOEWE-Anschubfinanzierung, planen alle fünf LOEWE-Zentren weiter in Hessen zu forschen. Dies zeigt einmal mehr, dass die investierten Millionen des Landes hier sehr gut angelegt sind. Die Zukunft Hessens entscheidet sich ganz maßgeblich an der Entwicklung von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Mit der Innovationsfähigkeit unseres Landes ist nachhaltiges Wachstum auch für die kommenden Generationen möglich. Das Forschungsförderungsprogramm LOEWE trägt entscheidend dazu bei, dass wir die Erfolgsgeschichte des Wissenschaftslandes Hessen weiterschreiben können.“
 

Geplant ist, dass die bisherigen LOEWE-Zentren in großen Teilen in zwei Fraunhofer-Instituten in Darmstadt (Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie SIT) aufgehen. Außerdem ist die Erweiterung von einem Leibniz-Institut in Frankfurt (Senckenberg Forschungsinstitute und Naturmuseen SFN) und die Etablierung einer neuen Helmholtz-Einrichtung in Darmstadt vorgesehen. Die Erweiterung der Frankfurter Leibniz-Einrichtung „Deutsches Institut für Pädagogische Forschung (DIPF)“ durch die Integration des LOEWE-Zentrums „IDeA - Center for Research on Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk“ wurde bereits im August 2013 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) beschlossen und erfolgt am 1. Juli 2014.

Die beteiligten Hochschulen führen ebenfalls weitere Teile der LOEWE-Zentren (Personal und Infrastruktur) fort, beispielsweise durch die Weiterfinanzierung von Professuren oder durch die Einwerbung von umfangreichen Drittmitteln.
 

„Seit Beginn des LOEWE-Programms 2008 wurden und werden im Rahmen von sieben ausgeschriebenen Förderstaffeln bislang zehn LOEWE-Zentren und 34 LOEWE-Schwerpunkte gefördert. Insgesamt wird die Landesregierung bis zum Ende des Jahres 520 Millionen Euro in die einmalige Forschungsförderungsinitiative LOEWE investiert haben“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.wissenschaft.hessen.de

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