Caspar: Wohnraumförderung flexibel und effizient gestalten

„Neues Gesetz ermöglicht Förderung für Mittelstand und studentisches Wohnen“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 27. Juni 2014 - „Mit der Novelle des Wohnraumförderungsgesetzes verbessern wir die moderne, zielgerichtete und effiziente Wohnungspolitik in Hessen und sorgen dafür, dass die verfügbaren Mittel effektiv und bedarfsgerecht eingesetzt werden können“, erklärte der Wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar, anlässlich der Ersten Lesung des Hessischen Wohnraumförderungsgesetzes, mit dem die Bedingungen festgelegt werden, unter denen Bürgerinnen und Bürger staatliche Förderung im Wohnungsbereich in Anspruch nehmen können.

Wesentliche Inhalte seien die Einführung eines Förderprogramms für Menschen mit mittleren Einkommen – wie zum Beispiel Krankenschwestern oder Feuerwehrleute – die im Ballungsraum auf dem reguliert Mietwohnungsmarkt nur schwer eine für sie bezahlbare Wohnung finden können.

Auch diese Gruppe soll künftig von den Fördermöglichkeiten profitieren können. Ebenfalls verbessert werden die Möglichkeiten, studentischen Wohnraum zu schaffen. „Indem wir die Einkommensgrenze im Ballungsraum den steigenden Lebenshaltungskosten anpassen, ermöglichen wir gerade Familien mit mittleren Einkommen ein Leben in den Städten, in denen sie ihren Arbeitsplatz haben. Auch für Studenten ermöglichen wir eine bessere, zielgerichtete Förderung, da das Angebot an für Studierende bezahlbaren Wohnraum an den Hochschulstandorten knapp ist“, so Caspar.

„Wir haben hier ein gutes Gesetz, das die Förderung von Wohnraum in Hessen an den konkreten Bedarf anpasst. So stellen wir sicher, dass die vorhandenen Mittel – insbesondere auch das Sonderprogramm der Landesregierung in Höhe von 300 Millionen Euro – zielgerichtet dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Dazu gehört auch, dass wir die Wohnraumförderung für besondere Wohnformen, insbesondere für die Schaffung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung, altersgerechten Umbau sowie für Wohngemeinschaften zur gegenseitigen Unterstützung bei Hilfebedürftigkeit und für betreute Wohnformen, öffnen. Außerdem ist gelungen, überflüssige Bürokratie abzubauen. So haben wir ein rundherum gelungenes Gesetz“, sagte Caspar.

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