Serke: Geh- und Radweg Sossenheim-Eschborn: Gefährdung bleibt bestehen, Neuanlage wird noch 2015 begonnen

Uwe Serke MdL
Uwe Serke MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 1. Juli 2014 - Im Zuge des Umbaus der Anschlussstelle Eschborn auf der A 66 wurde ein ca. ein Meter breiter schottergedeckter Rad- und Fußgängerweg als Verbindung von Sossenheim nach Eschborn angelegt.

Entgegen dem ursprünglichen Vorhaben wurde aber keine Abgrenzung dieses Weges von der niveaugleichen Fahrbahn der Landstraße 3006 errichtet, was durch Schwellen oder ähnliche Trennelemente möglich wäre.

 
Da der Pkw- und Lkw-Verkehr sehr dicht neben dem Rad- und Fußweg verläuft sind Fußgänger und Radfahrer einer nicht unerheblichen Gefährdung ausgesetzt. Daher hat der Sossenheimer Landtagsabgeordnete Uwe Serke den Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten, weshalb die geplante Trennung noch nicht angelegt worden sei.
 

Wie das zuständige Amt „Hessen Mobil“ nun mitteilte, sei die Anlage einer Trennung nicht mehr vorgesehen, da man die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der L 3006 von 60 auf 50 km/h reduziert habe und nach den geltenden Richtlinien bei dieser Geschwindigkeit keine Schutzmaßnahmen notwendig seien. Weiterhin festgehalten werde jedoch daran, dass mit dem zweiten Bauabschnitt ein komplett neuer, breiter Radweg angelegt werde.
 

Serke zeigte sich unbefriedigt mit der Antwort: „Es ist schade, dass Hessen Mobil nur auf die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 km/h verweist. Meiner Meinung nach liegt auch bei dieser Geschwindigkeit eine Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer und insbesondere für Kinder auf dem Schulweg vor“, betonte Serke. Positiv sei aber die Mitteilung, dass mit dem zweiten Bauabschnitt noch 2015 begonnen werden soll und dann auch der geplante breite Rad- und Fußweg angelegt wird.

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