Senioren-Union Frankfurt kritisiert die deutsche Teilnahmslosigkeit bei der weltweiten Ermordung von Christen

Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 5. September 2014. Die Verfolgungen, Ermordungen, Vergewaltigungen und Vertreibungen von Christen insbesondere im Vorderen Orient und Afrika sind allem Anschein nach kaum ein Thema in den Deutschen Medien, Parteien und der Öffentlichkeit.

Nach Auffassung der Senioren-Union Frankfurt ist es eine Schande und heuchlerische Verlogenheit, wenn zwar gegen die Verbrechen an Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften mit Kundgebungen, Lichter- und Menschenketten demonstriert und protestiert wird, aber die Verbrechen an Christen in aller Welt widerstandslos und gleichgültig hingenommen werden.

 

Die Debatten im Deutschen Bundestag anlässlich des Vorhabens der Bundesregierung, Waffen an die Kurden zu liefern, um die Verbrecherbande der IS zu bekämpfen und damit sicherlich Leben von Christen und Jesiden retten zu können, wird von den Linksparteien mit doppelzüngigen Argumenten bekämpft und abgelehnt. Die Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union, Stadträtin Erika Pfreundschuh, erwartet und hofft, dass die Verbrechen als das behandelt und beurteilt werden, was sie sind: Völkermord.

Die meisten Mitglieder der Senioren Union, die die letzten Kriegs- und NAZI-Jahre noch miterleben mussten, haben kein Verständnis dafür, dass wiederum geschwiegen und verharmlost wird. Wer schweigt, stimmt zu. Das gilt insbesondere für jene, die sich in den Medien sonst lautstark fortschrittlich und progressiv gebärden, sagte Pfreundschuh.

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