Bartelt: Rettungsdienste in Hessen gut aufgestellt

„Ambitionierte Hilfsfrist von zehn Minuten in Hessen“

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL , sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL , sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 6. Oktober 2014 - „Wir begrüßen die hohe Qualität des hessischen Rettungsdienstes. Im Notfall ist in Hessen die Patientenversorgung auf sehr hohem Niveau sichergestellt.

In Hessen beträgt die Zielmarke der Hilfsfrist zehn Minuten. Diese ambitionierte Zielmarke hat Hessen sich selbst gesetzt und Hessen hat damit die kürzeste Hilfsfrist aller Flächenländer. Viele andere Bundesländer haben Hilfsfristen von zwölf beziehungsweise 15 Minuten und mehr. Wenn Hessen zwölf Minuten angesetzt hätte, würde die Hilfsfrist in 90 Prozent der Fälle gewährt werden.

Positiv hervorzuheben ist ebenso, dass Hessen als erstes Bundesland 2003 eine Verordnung über die Qualitätssicherung im Rettungsdienst erlassen und flächendeckend die Funktion des „Ärztlichen Leiter Rettungsdienst“ eingeführt hat“, so der sozialpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt.„Auch hat Hessen bisher als einziges Land durch die Verknüpfung der Rettungsdienstplanung mit der Krankenhausplanung Vorgaben zur Erreichbarkeit des jeweiligen geeigneten Krankenhauses gemacht.

Dies bedeutet, dass ein Krankenhaus nach Aufnahme des Patienten durch den Rettungsdienst innerhalb von 20 Minuten, spätestens innerhalb von 30 Minuten, erreichbar sein muss. Dies ist vor allem von Bedeutung, wenn es um die Geeignetheit des Krankenhauses geht. Mit dieser Regelung gewährleisten wir, dass innerhalb von einer Stunde nicht das nächste, sondern das geeignete Krankenhaus erreicht werden kann. Dort kann dann im Anschluss sofort mit der erforderlichen Untersuchung und der anschließenden adäquaten Behandlung begonnen werden. Im Vergleich zu anderen Bundesländern stehen wir mit der Patientenversorgung somit hervorragend dar“, so Bartelt.

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