Kößler: Stadt hilft erneut beim Umbau des TSV Ginnheim

Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter, planungspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter, planungspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 14. Oktober 2014 - Der CDU-Stadtverordnete Nils Kößler freut sich über eine gute Nachricht: Der Umbau und die Sanierung des Clubhauses des Turn- und Sportvereins 1878 in Ginnheim wird durch die Stadt Frankfurt am Main mit einem weiteren Betrag von 30.000 Euro unterstützt.

„Das ist erneut ein toller Erfolg für die Sportvereine in den Stadtteilen und insbesondere in Ginnheim“, so Kößler. Den Beschluss über den Zuschuss haben die Frankfurter Stadtverordneten bereits gefasst. Im städtischen Haushalt 2014 sind für Bauinvestitionsmaßnahmen an vereinseigenen Sportstätten Mittel in Höhe von insgesamt 276.000 € veranschlagt, hiervon fließen nun 30.000 Euro nach Ginnheim.

Bereits im Jahr 2011 hatte die Stadt dem TSV Ginnheim für die notwendigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Vereinsgebäude einen Zuschuss von rund 72.000 Euro gewährt. „Die CDU hat auch diesen weiteren Zuschuss, der unseren Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt, im Stadtparlament befürwortet“, sagte Kößler. Der Jugendanteil des Vereins von fast 40 % zeige, wie erfolgreich die Arbeit mit den vielen ehrenamtlichen Helfern sei. „Der TSV Ginnheim mit seinen rund 1000 Mitgliedern und dem Clubhaus im Mittelpunkt des Stadtteils hat über die Grenzen Ginnheims hinaus eine wichtige Bedeutung für das Frankfurter Sportangebot“, so Kößler weiter.

In dem Vereinsgebäude aus dem Jahr 1954 waren die Grundleitungen für Regen- und Schmutzwasser undicht und mussten erneuert werden. Darüber hinaus wurden die Toilettenanlagen verlegt sowie zusätzliche Funktionsräume errichtet und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für die Kegelbahnen eingebaut. Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen waren in 2011 zunächst mit etwa 285.000 Euro veranschlagt worden. Inzwischen belaufen sich die voraussichtlichen Gesamtaufwendungen jedoch auf etwa 560.000 €, womit das Bauvorhaben doppelt so teuer ausfällt, wie ursprünglich geplant.

Die Mehrkosten waren für den Verein nicht absehbar: Erst nach Aushub der Baugrube wurde festgestellt, dass die Treppe zum Vereinsgebäude abgebrochen und zu ersetzen war, dass die vorhandenen Stützen im Eingangsbereich nicht auf Fundamenttiefe gegründet und deshalb mit einer Stahlkonstruktion zu sichern waren und dass wegen weiterer Auflagen des Stadtentwässerungsamts der Revisionsschacht sowie Gas- und Wasserleitungen verlegt werden mussten. Der TSV Ginnheim konnte den Kreditrahmen bei seinem Finanzinstitut zwar erweitern, die Darlehnsrückzahlungen belasten den Etat des Vereins jedoch sehr stark. Der Verein hatte daher eine städtische Bezuschussung der angefallenen Mehrausgaben beantragt.

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