Junge Union Frankfurt mit Antrag zu Olympischen Spielen erfolgreich

Landestag der JU Hessen spricht sich für Spiele in Frankfurt Rhein-Main aus

Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender
Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender
Frankfurt am Main, 29. November 2014 - Die Junge Union Frankfurt kehrte am vergangenen Samstag, den 22. November, erfolgreich vom Landestag der Jungen Union Hessen aus Ober-Mörlen zurück.

Ihr Antrag zur Ausrichtung Olympischer Sommerspiele in Frankfurt und der Metropolregion Rhein-Main wurde von den Delegierten einstimmig angenommen. Der größte politische Jugendverband Hessens hat sich damit für die Bewerbung Frankfurts für Olympische Sommerspiele ausgesprochen.

 

„Wir bleiben bei unserer Überzeugung, dass die Stadt Frankfurt gemeinsam mit der Metropolregion ein geeigneter Ausrichter für Olympische Sommerspiele wäre. Mit dem Votum unseres Landesverbands gehen wir nun gestärkt in die weiteren Diskussionen hierzu. Wir wollen den Magistrat der Stadt Frankfurt und die Vertreter der Städte und Landkreise in der Region ermutigen, eine Bewerbung offensiv anzugehen. Frankfurt Rhein-Main kann Olympia“, freut sich der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt über die Annahme des Antrags und erklärt, dass man nun mit den Vertretern von Stadt, Region und Land sprechen werde.
 

Für die jungen Christdemokraten sei es ein positives Zeichen, dass auch die Partner und Freunde in der Metropolregion einstimmig hinter diesem Vorhaben stehen. „Gemeinsam können wir ein tragfähiges Konzept aufstellen, mit dem man sich hinter Hamburg oder Berlin nicht verstecken braucht. Im Gegenteil - wir sagen sogar ganz deutlich, dass Frankfurt Rhein-Main besser geeignet wäre“, wird Schäfer deutlich. Er erinnert auch daran, dass Frankfurt sich bereits mehrfach um Olympische Spiele bemüht habe. Die letzte Bewerbung war für 2012 und scheiterte am Votum des DOSB für Leipzig als deutsche Bewerberstadt. „Frankfurt ist immer gescheitert, weil man sich aus politischen Gründen für andere Städte entschied hat.

2000 sollte Berlin die Spiele bekommen, da man das wiedervereinte Deutschland in der Hauptstadt präsentieren wollte. 2012 sollte Leipzig ins Rennen gehen, da man der Welt den neuen Osten Deutschlands zeigen wollte. Diese Bewerbungen sind jedoch meist schon früh gescheitert oder gar nicht erst vom IOC zugelassen worden“, so Schäfer.
 

Geht es nach der Jungen Union in Frankfurt und Hessen soll nun ein neuer Versuch gestartet werden. „Das Votum eines Verbandes mit über 11.000 Mitgliedern darf nicht ungehört bleiben. Frankfurt Rhein-Main hätte auch die Bevölkerung hinter sich. Wir sind davon überzeugt, dass die Leute hier bei uns begeistert wären“, zeigt sich Schäfer überzeugt, dass eine Bewerbung von einer breiten Masse getragen würde.
 

„Es geht nicht zuletzt auch um finanziell solide Spiele. Das könnte Frankfurt Rhein-Main gewährleisten. Frankfurt und Hessen müssten die Spiele in Hamburg oder Berlin ohnehin mitfinanzieren, warum also nicht gleich bei uns vor der Haustür“, so Schäfer abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben