Stöter: Feldmann trickst und täuscht beim Thema Fluglärm

Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 30. Januar 2015. Der neue Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU, Michael Stöter, hat heute OB Peter Feldmann für dessen zwiespältigen Umgang mit dem Thema Fluglärm nachdrücklich kritisiert:

„Als Neu-Frankfurter bin ich doch sehr erstaunt, wie sich der Oberbürgermeister dieser Stadt beim für viele Bürgerinnen und Bürger wichtigen Thema Fluglärm verhält.“ Es stelle sich nicht nur aus seiner Sicht die Frage, wie ein und dieselbe Person bei unterschiedlichen Gelegenheiten zwei vollkommen konträre Positionen hinsichtlich des Frankfurter Flughafens und dessen Zukunft vertrete, so Stöter.

 
„Einerseits erklärt Feldmann bei jeder Gelegenheit, nicht zuletzt vor allem auch im Stadtparlament, den Flughafen später zu öffnen und früher schließen zu wollen, andererseits hat er gerade bei seiner letzten China-Reise für mehr Flüge von dort nach Frankfurt geworben und den Rhein-Main-Flughafen geradezu als „das Tor“ nach Europa schmackhaft gemacht, auch um sich dann von den gleichen Bürgern als „Kämpfer für den Wirtschaftsstandort“ feiern zu lassen. Feldmann will also nicht weniger, sondern mehr Flüge von China nach Frankfurt.“
 
Gleichzeitig müsse dem OB bekannt sein, dass insbesondere diese Flüge in den bestehenden ersten Randstunden des Flughafens abgewickelt würden. „Das ist schon geradezu kurios: man muss nur einmal den aktuellen Ankunft-Plan des Flughafens anschauen und wird sofort erkennen, dass die wichtigsten Flüge aus China, nämlich aus Peking, Guangzhou und Shanghai tagtäglich die ersten drei Flüge überhaupt sind, die hier planmäßig ankommen; dann folgt noch der Flug aus Hong Kong. Und diese Flüge lassen sich aufgrund der verschiedenen Zeitzonen auch nicht willkürlich verschieben“, gab Stöter zu bedenken. Da der Oberbürgermeister auch als Mitglied des Fraport-Aufsichtsrats diese Fakten wissen sollte, entstehe unweigerlich der Eindruck, dass Feldmann die Bürgerinnen und Bürger, eventuell sogar mit Absicht, hinters Licht zu führen suche.
 
„Egal, wie man diese Faktenlage betrachtet: Feldmanns Verhalten ist an dieser Stelle einfach nicht seriös und für einen Oberbürgermeister unwürdig. Ein ehrlicherer Umgang ist angebracht, denn man kann nicht auf der einen Seite für den Wirtschaftsstandort berechtigterweise mehr Flüge fordern, und dann zu Hause plakativ ein Streichen eben dieser Flüge verlangen. Beides zusammen passt nicht“, so der CDU-Politiker. Im Gegensatz zu diesem eher populistischen Verhalten Feldmanns setze sich die Frankfurter CDU schon seit Jahren wirklich dafür ein, die Belastungen der Bürgerinnen und Bürger zu verringern.

In engem Kontakt mit der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und deren Fraktionsvorsitzendem, dem Frankfurter Landtagsabgeordneten Michael Boddenberg, setze man sich für Lärmpausen, geänderte An- und Abflugkorridore und die Verwendung modernerer und damit leiserer Flugzeugtypen ein. Die Frankfurter CDU wisse um ihre Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für den Wirtschaftsstandort Frankfurt. „Auch nur mit stundenweisen Schließungsplänen gefährdet der Oberbürgermeister die Leistungsfähigkeit des Flughafens und damit tausende von Arbeitsplätzen in der Region“, so Stöter abschließend.  

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