Wiesmann: Holzhausenschule leistet wertvolle Arbeit einer echten Großstadtschule – Bilinguale Zweige, musikalische Grundschule und vielfältige Nachmittagsangebote unbedingt fortsetzungswürdig

Minister besucht Holzhausenschule

v.l.: Josefa Hybner-Kauß, kommissarische Schulleiterin, Kultusminister Prof. Lorz, Bettina M. Wiesmann MdL
v.l.: Josefa Hybner-Kauß, kommissarische Schulleiterin, Kultusminister Prof. Lorz, Bettina M. Wiesmann MdL

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 30. Januar 2015. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Bettina M. Wiesmann (CDU) besuchte heute Kultusminister Lorz die Holzhausenschule im Frankfurter Westend.

Bei dem Besuch stand das Sprachenprofil der Grundschule, v.a. der im zwölften Jahr an der Schule betriebene bilinguale deutsch-italienische Zweig (biLiS), im Mittelpunkt.

Der Minister und die Abgeordnete nahmen an einer bilingualen deutsch-italienischen Unterrichtsstunde der zweiten Klasse teil und konnten sich selbst vom fortgeschrittenen Verständnis- und Sprechvermögen der beteiligten Kinder in beiden Sprachen überzeugen. „Es ist bemerkenswert, dass nach nur anderthalb Jahren gemeinschaftlichen Unterrichts mit rechnerisch anderthalb Lehrerinnen in der Klasse es Außenstehenden schwerfällt zu erkennen, welche Kinder aus deutschen, italienischen oder sprachgemischten Familien kommen“, betonte Wiesmann, deren vier Kinder selbst das Programm durchlaufen haben.

Das Land Hessen, das die Zusammenarbeit mit Italien in einem Staatsvertrag verankert hat, will das Frankfurter Projekt auch über 2016 hinaus fortsetzen: „Wir stehen uneingeschränkt zu den Zielen des Projekts. Frankfurt als internationale Stadt mit vielen Zuwanderern aus vielen Ländern muss seinen Kindern eine Schulbildung bieten, die auch das Potenzial der diversen Herkunftssprachen ausschöpft und das Miteinander der Kulturen fördert. Das biLiS-Projekt ermöglicht dies“, stellte der Minister fest.

Die Holzhausenschule bietet seit 1977 auch einen deutsch-griechischen Zweig an. Als Musikalische Grundschule veranstaltet sie regelmäßig Schülerkonzerte und Jahrgangsaufführungen; sie nimmt auch an Primacanta und dem Frankfurter Grundschulchor teil.

Zahlreiche Betreuungssysteme greifen an der Holzhausenschule ineinander: Pädagogische Mittagsbetreuung des Landes, Erweiterte Schulische Betreuung der Stadt Frankfurt, Nachmittagsbetreuung der bilingualen Zweige, Aktivitäten des Fördervereins. Rund 60% der Kinder machen davon Gebrauch. „Die Holzhausenschule ist somit geradezu prädestiniert zur Pilotschule für den ‚Pakt für den Nachmittag‘, im Rahmen dessen die Landesregierung in gemeinsamer Anstrengung mit den Kommunen die verbliebenen Lücken in der Betreuung von Grundschulkindern schließen will.

Ich freue mich, dass Frankfurt die Holzhausenschule als Paktschule ausgewählt hat“, unterstrich die Abgeordnete, die auch dem Schulausschuss des Landtags angehört. “Damit bietet sich die Chance, aus den vielfältigen Aktivitäten an der Schule und in ihrem lokalen Umfeld ein passgenaues Nachmittagsangebot für jedes Schulkind, das darauf angewiesen ist, zu formen.“

„Mit ihrem Profil ist die Holzhausenschule eine echte Großstadtschule mit vielfältigen Beiträgen zum Zusammenhalt und zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft“, fasste der Minister zusammen und dankte dem scheidenden Schulleiter Ulrich Reyher für seine Arbeit.

 

 

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