Bartelt: Inbetriebnahme der Partikeltherapieanlage wird Meilenstein in der Spitzenforschung in Hessen

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL, sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL, sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 4. Februar 2015 - „Die Inbetriebnahme der Partikeltherapieanlage in Marburg im Laufe des Jahres 2015 wird ein Meilenstein in der Spitzenforschung in Hessen und im bundesweiten Vergleich sein.

Zugleich ist sie ein Zeichen der Hoffnung für viele betroffene Menschen und ein wichtiges Signal für den Wissenschaftsstandort Hessen, das erst durch lange Verhandlungen erreicht werden konnte“, erklärte heute der zuständige Sprecher und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, im Rahmen der Debatte zum Setzpunkt der CDU-Fraktion im Plenum „Einigung zur Inbetriebnahme der Partikeltherapieanlage am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM)“ (Drs. 19/976).

An die erheblichen Herausforderungen für die vertraglich bei Verkauf des Universitätsklinikums ursprünglich bereits für 2013 vorgesehene Inbetriebnahme der Partikeltherapie erinnerte Bartelt ebenfalls: „Die Entwicklung seitdem und das Ende vergangenen Jahres vorgestellte Ergebnis sind auch ein Erfolg der ausgewogenen und engagierten Begleitung der Verhandlungen durch das Land gewesen. Auf diese Weise konnte sowohl die Rechtsposition des Landes gewahrt, wie auch die Möglichkeit auf eine konstruktive Lösung im Sinne der Patienten erhalten werden. Eine sofortige Klageerhebung – wie sie teilweise seit Ende 2012 von der Opposition gefordert wurde – hätte hingegen jenseits aller rechtlichen Fragestellungen jede Chance auf eine Einigung zunichte gemacht.“ Es sei zudem „hocherfreulich“, dass die unter Mitwirkung der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt entwickelte Technologie nun neben Heidelberg auch an einem weiteren Standort eingesetzt werde.

„Im Bereich der Onkologie ist die mittelhessische Universitätsmedizin bereits heute ein national und international anerkannter Standort für Forschung und Lehre. Die länderübergreifende wissenschaftliche Kooperation im Bereich der Onkologie stellt eine große Chance dar, die sowohl dem Wohle der Patienten als auch dem medizinischen Erkenntnisfortschritt dient. Mit der für dieses Jahr geplanten regelbetrieblichen Patientenbehandlung werden die universitätsmedizinischen Lehr- und Forschungsstandorte Gießen und Marburg dabei zusätzlich gestärkt“, so Bartelt. 

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