CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 verwundert über Naivität der SPD

Schwander: Die Frankfurter SPD stellt sich bewusst gegen den Bürgerwillen

Yannick Schwander, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 13
Yannick Schwander, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 13
Frankfurt am Main, 6. Februar 2014 - Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 Frankfurt Nieder-Erlenbach zeigt sich verwundert über die Naivität, welche die Frankfurter SPD an den Tag legt.

In einem ersten Kurzprogramm zur Kommunalwahl hatte der Parteivorsitzende, Mike Josef, erneut erklärt die landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Harheim bebauen zu wollen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ortsbeirat, Yannick Schwander, kann darüber nur noch den Kopf schütteln:

„Es ist schon eine Besonderheit, wie sehr sich die SPD hier gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter Norden stellt.“ Die Sozialdemokraten in Frankfurt können es wohl nicht lassen. Trotz deutlicher Kritik und gegen jedwede Vernunft fordern die Sozialdemokraten gebetsmühlenartig die Bebauung des Pfingstbergs im Frankfurter Norden. Mit diesem archaischen Stadtplanungsinstrument stellen sie sich eindeutig gegen den Willen der Bevölkerung im Frankfurter Norden.

„Man mag es ja kaum denken, aber das sind angeblich erfahrene Politiker, die immer wieder Dinge fordern, die bereits vor über 20 Jahren keine zukunftsgerichtete Stadtplanungspolitik waren“, erklärt hierzu der CDU-Fraktionsvorsitzende, Yannick Schwander, der abermals ankündigt, dass eine Bebauung der landwirtschaftlichen Flächen mit den Bürgern im Frankfurter Norden nicht zu machen sei. „Man muss sich das einmal vorstellen, da rennen die Bewohner aus Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Harheim den Ortsbeiräten die Türen ein und fordern diese auf gegen eine solche Bebauung zu votieren und die SPD lässt sich von dieser Schnapsidee nicht abbringen“, so Schwander weiter. „Kalt- und Freiluftschneise vom Taunus kommend, einer der wertvollsten Ackerböden weltweit, landwirtschaftliche Erzeugnisse, all das will die SPD mit einer Trabantenstadt zerstören, um die Stadt Frankfurt künstlich zu erweitern“, kritisiert Schwander und fügt an, dass auch eine Großstadt wie Frankfurt irgendwann einmal an ihre Grenzen stoße.

„Für eine nachhaltige Stadtentwicklung und behutsame Nachverdichtung sind auch wir im Frankfurter Norden, aber die Prämisse muss dabei lauten, dies im Einklang mit den Eigenschaften und Eigenheiten der Stadtteile und Ortskerne zu tun“, so Schwander. In Nieder-Erlenbach beispielsweise werden in den kommenden Jahren zwei weitere große Baugebiete erschlossen, dies habe zur Folge, dass die Einwohnerzahl soweit steige, dass man von einer Verdoppelung der Einwohner, seit der Eingemeindung 1972 sprechen kann. „Wir leisten unseren Teil für mehr Wohnraum und Vergrößerung der Stadt, aber der Frankfurter Norden ist nicht das Auffangbecken für Tagträume der Sozialdemokratie. Das ist mit uns nicht zu machen“, kündigt Schwander weiter intensiven Protest an. In anderen Teilen Deutschlands, in vielen Großstädten und Metropolen der Welt wünsche man sich eine solche Vielzahl an Grün- und Landwirtschaftsflächen und in Frankfurt wolle die SPD genau diese opfern, um Trabantenstädte zu bauen, die den Charakter der Umgebung konterkarieren.

„Die Pläne für eine Pfingstbergbebauung haben ja nicht umsonst Jahrzehntelang in der Schublade gelegen. Da gehören sie auch wieder hin und zwar ganz weit nach unten. Mike Josef, Klaus Oesterling und auch Herr Feldmann dürfen gerne mal nach Nieder-Erlenbach kommen und dort mit den Menschen reden, sie werden merken, dass sie mit ihrer Idee auf wenig Gegenliebe stoßen werden. Im Übrigen auch sehr wohl bei ihren eigenen Genossen“, so Schwander abschließend.

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