Der Kämmerer und der Oberbürgermeister

Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt Ehrengast beim Neujahrsempfang der CDU im Landtagswahlkreis 38

(v. l.:) Oberbürgermeister Christian Schuchardt mit Bettina M. Wiesmann MdL und Stadtkämmerer Uwe Becker
(v. l.:) Oberbürgermeister Christian Schuchardt mit Bettina M. Wiesmann MdL und Stadtkämmerer Uwe Becker
Frankfurt am Main, 9. Februar 2015. Die CDU-Verbände Bornheim, Nordend, Ostend sowie die örtliche Landtagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann luden in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang in das Künstlerhaus Mousonturm im Frankfurter Ostend.

Als Ehrengast konnten die Anwesenden neben dem Frankfurter CDU-Kreisvorsitzenden und Stadtkämmerer Uwe Becker auch den Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) willkommen heißen.

 
Mit rund 80 Teilnehmern war das Restaurant des Mousonturms bis zum letzten Platz gefüllt. Dr. Thomas Dürbeck, Vorsitzender der CDU Ostend, begrüßte die Gäste und hob hervor, wie sehr es ihn freue, dass insbesondere auch viele Vertreter der Frankfurter Stadtgesellschaft, vom Vereinsring bis zum Kinderschutzbund, der Einladung Folge geleistet hätten.
 
Im Anschluss moderierte Bettina Wiesmann ein Gespräch zwischen OB Schuchardt und Uwe Becker. Es stellten sich zahlreiche Gemeinsamkeiten heraus, allen voran der Wunsch, für das Amt eines Oberbürgermeisters zu kandidieren. Christian Schuchardt hatte sich diesen Wunsch bereits 2014 in Würzburg erfüllt. Er wurde dort auch zum Oberbürgermeister gewählt. Ähnlich wie Becker hatte auch er zuvor das Amt des Stadtkämmerers innegehabt. Und so erläuterte er den interessierten Gästen, dass Zahlen und Diagramme durchaus nicht für eine herz- und seelenlose Politik stünden, sondern Voraussetzung für die solide Finanzierung von guten kommunalen Leistungen für die Stadtbewohner seien. Deshalb mache der Weg vom Kämmerer zum Oberbürgermeister Sinn und sei gut gangbar.
 
Die CDU müsse sich, so Schuchardt, als Partei aller Themen annehmen, die den Bürgern auf den Nägeln brennen, sei es die Flüchtlingsproblematik, Mobilitätsfragen oder die Integrationspolitik. Man dürfe als Volkspartei kein Feld den linken Parteien überlassen. Uwe Becker ergänzte, dass die CDU sich von der politischen Konkurrenz insofern unterscheide, als sie den Menschen etwas zutraue und sie in ihrem Leben nicht bevormunden wolle. Vielmehr müssten sich Lösungen und Angebote der Kommunalpolitik, bspw. bei der Kinderbetreuung, möglichst flexibel an den individuellen Bedürfnissen der Menschen in der Stadt orientieren. 

Bettina Wiesmann fasste das kurzweilige Gespräch in einem Schlusswort zusammen: „Die aktive Bürgergesellschaft zu festigen und auszubauen, ist ein wichtiges Anliegen der Frankfurter CDU; wir fördern und fordern und legen einen Schwerpunkt auf die Subsidiarität. Es sollen sich verschiedene Lebensentwürfe individuell entfalten dürfen. Der Staat setzt zwar Rahmenbedingungen, kann aber die Gesellschaft nicht ersetzen und darf den Einzelnen nicht bevormunden. Die CDU bietet als Partei den richtigen Ort für den Diskurs zu diesen Themen. Daher lade ich alle Bürgerinnen und Bürger ein, an unseren Diskussionsveranstaltungen aktiv teilzunehmen und später an unserem Programmprozess mitzuwirken.“
 
Im Anschluss nutzten zahlreiche Gäste die Möglichkeit, sich bei einer kleinen Erfrischung über eine Vielzahl an Themen auszutauschen. 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben