Serke: Häuser des Jugendrechts haben sich hervorragend bewährt

„Erfolgsmodell bedarfsgerecht ausweiten!“

Uwe Serke MdL
Uwe Serke MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 4. März 2015 - „Die Häuser des Jugendrechts in Frankfurt-Höchst und in Wiesbaden haben sich hervorragend bewährt.

Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu der seit Jahren stetig sinkenden Kriminalität und höheren Aufklärungsquote in Hessen“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Serke anlässlich der heutigen Plenardebatte zum Setzpunkt der CDU-Fraktion. Grundgedanke der 2010 in Wiesbaden und 2011 in Frankfurt-Höchst eröffneten Häuser des Jugendrechts ist, durch enge Kooperation von Staatsanwaltschaft, Polizei und Jugendgerichtshilfe die Verfahren zu beschleunigen, um jugendlichen Straftätern möglichst unmittelbar die Konsequenzen ihrer Tat aufzuzeigen.

„Die Häuser des Jugendrechts garantieren eine schnellere und effektivere Reaktion des Staates auf das strafbare Verhalten Jugendlicher. Nur durch einen erkennbaren zeitlichen Zusammenhang zwischen Straftat und Sanktion kann bei jungen Menschen die Einsichtsfähigkeit für ihr Fehlverhalten verstärkt und dem Beginn krimineller Karrieren entgegengewirkt werden. Auch dem Täter-Opfer-Ausgleich und der Präventionsarbeit kommt in den Häusern des Jugendrechts eine hohe Bedeutung zu“, erläuterte Serke.

„Die Kooperation der verschiedenen Institutionen in den beiden Häusern des Jugendrechts verläuft positiv und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit großem Engagement zusammen. Auch bei den betroffenen Jugendlichen sind die Einrichtungen auf hohe Akzeptanz gestoßen. Das Ziel, die Verfahren zu beschleunigen und einen positiven Effekt auf das delinquente Verhalten der betreffenden Jugendlichen zu erzielen, wurde erreicht“, so Serke.

„Wir sind daher der Meinung, dass dieses Erfolgsmodell bedarfsgerecht auf andere von Jugendkriminalität betroffene Regionen erweitert werden soll und es ist positiv, dass im Frankfurter Norden bereits Ende März 2015 ein weiteres Haus des Jugendrechts eröffnet wird“, sagte Serke.

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