Uwe Serke: Kriminalitätsstatistik für 2014 – fast zwei Drittel der Straftaten in Frankfurt werden aufgeklärt

Uwe Serke MdL
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Frankfurt, 13. März 2015 - ,,Die weiter gesteigerte Aufklärungsquote von 60,9 Prozent bei einer stagnierenden Kriminalität in Frankfurt sind das Ergebnis einer erfolgreichen Polizeiarbeit und einer richtigen Schwerpunktsetzung der Hessischen Landesregierung zugunsten der Sicherheit“, sagte der Frankfurter CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Serke anlässlich der Veröffentlichung der polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2014.

 „Zwar ist die Anzahl der Straftaten leicht gestiegen, man muss allerdings auch den Bevölkerungsanstieg in Frankfurt berücksichtigen. Erfreulich ist aber insbesondere der deutliche Rückgang bei Raub um 8 Prozent und bei Straßenraub um über 11 Prozent, was eine Folge einer höheren Polizeipräsenz auf der Straße und des verstärkten Einsatzes verdeckter Kräfte ist.“

Die Zahlen bei Wohnungseinbrüchen sind ebenfalls leicht gestiegen, liegen jedoch weiterhin deutlich unter dem 20-Jahres-Durchschnitt. Interessant dabei ist, dass die Anzahl der versuchten Einbrüche gestiegen ist, bei denen der Täter nicht in die Wohnung gelangte, was für eine verbesserte Sicherheitstechnik und für die Informations- und Präventionsarbeit der Polizei spricht. Straftaten gegenüber älteren Menschen sind mit einem Minus von 8,3 Prozent deutlich zurückgegangen. Auch hierfür dürften eine höhere Sensibilisierung der Seniorinnen und Senioren und die erfolgreiche Präventionsarbeit die Ursache sein.

Besonders erfreulich sei es, dass der Anteil jugendlicher Straftäter auf den tiefsten Stand seit 10 Jahren gefallen ist. „Dazu leistet auch das Haus des Jugendrechts in Frankfurt-Höchst seinen Beitrag, in dem Institutionen wie Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendgerichtshilfe und Opfer-Täter-Ausgleich ressortübergreifend zusammenarbeiten, um die Verfahrenszeiten zu verkürzen“, betonte Serke. „Am 27. März wird ein zweites Haus des Jugendrechts im Merton-Viertel im Frankfurter Norden eröffnet, das sicherlich ebenso erfolgreich arbeiten wird, wie die Einrichtung in Höchst.“

„Die Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt können sich weiterhin sicher fühlen. Dies ist ein hervorragender Leistungs- und Qualitätsbeweis für die Arbeit der Wichtig hochmotivierte und gut ausgestatteten Polizei in Hessen, aber auch ein Verdienst des für die Sicherheitspolitik zuständigen Hessischen Innenministers Peter Beuth“, so Serke.

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