Lange: Die Nutzbarkeit des Ostparks verbessern

CDU-Fraktion will Nilgänse-Problem im Ostpark anpacken

Robert Lange, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Robert Lange, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 2. April 2015 - Nach dem Willen der CDU-Fraktion soll die erhebliche und weiter zunehmende Verschmutzung des Ostparks durch Gänse, insbesondere durch Nilgänse, deutlich verringert und damit die Nutzung des Parks mit seinem Kinderspielplatz und dem Weiher als Erholungs- und Freizeitstätte gesichert werden.

„So geht es nicht weiter, die Gänseplage im Ostpark muss ein Ende haben“, sagte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Robert Lange, zur Erläuterung eines CDU-Antrages, in dem der Magistrat aufgefordert wird, das seit Jahren bestehende Problem endlich zu lösen.


Der Ostpark zähle Lange zufolge zu den wichtigsten und größten Grünanlagen beziehungsweise Naherholungsflächen in der Innenstadt. Die Bürger fänden dort Sportanlagen, Liegewiesen, einen Kinderspielplatz, Jogging-Strecken, einen Weiher und die Möglichkeit zum Grillen, so dass dort vielfältige Freizeit- und Erholungsbedürfnisse erfüllt werden können. „Um dieses Angebot nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu verbessern, wird der Park mit einem erheblichen Kostenaufwand von 3,8 Millionen Euro saniert und neu gestaltet“, machte der Stadtverordnete deutlich.

„Diese Oase für die Bevölkerung ist aber gefährdet“, so Lange weiter. Die anwachsende Anzahl an Gänsen, insbesondere Nilgänsen, und die von diesen ausgehende Verschmutzung durch Kot würden die Parkbesucher zunehmend vertreiben. „Die Beschwerden sind nicht neu, aber sie häufen sich mittlerweile. Nun steht wieder eine Sommersaison vor der Tür. Ich bezweifle, dass sich die Tierpopulation durch die Kapazität ihres Lebensraumes und des Nahrungsangebotes von selbst begrenzt. Dazu besteht das Problem schon viel zu lange. Tatsachen sind verkotete Liegewiesen und Kinderspielplätze, was nicht nur ekelerregend, sondern aufgrund der Bakterienkonzentration auch hygienisch bedenklich ist“, so Lange. Zudem werde der Ostparkweiher biologisch stark belastet.

Dieser Fehlentwicklung müsse entgegengewirkt, Sauberkeit und Hygiene durch ein Zurückdrängen der Gänse wiederhergestellt und die Nutzbarkeit des Parks für die Besucher erhalten werden. „Andernfalls wäre nicht nur die hohe Investition in die Anlage verloren, sondern der Park auch seiner eigentlichen Funktion als Naherholungsfläche für die Bürger beraubt. Nach einer gründlichen Abwägung zwischen Gesundheits-, Grünflächen- und Vogelschutz sieht die CDU-Fraktion jedenfalls im Interesse der Parkbesucher dringenden Handlungsbedarf für den Magistrat, den Kot-Eintrag durch Gänse zu verringern“, sagte der Stadtverordnete abschließend.

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