Boddenberg: CDU und GRÜNE haben Koalitionsvertrag 1 zu 1 umgesetzt

„Weitere Lärmminderung am Frankfurter Flughafen bleibt oberstes Ziel“

Michael Boddenberg MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Michael Boddenberg MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 15. April 2015 - Anlässlich des Beschlusses der Fraport AG, das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen zu realisieren, erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg:

„Die Fraport AG hat nach intensiver Beratung den Bau des Terminal 3 beschlossen und damit eine wichtige Entscheidung für die weitere Entwicklung des Frankfurter Flughafens getroffen. Vor sieben Wochen hat die Hessische Landesregierung die im Koalitionsvertrag von CDU und GRÜNEN vereinbarte Wirtschaftlichkeitsprüfung vorgestellt. Die zuvor von Fraport vorgelegten Passagierprognosen und denkbaren Alternativen wurden sorgfältig und kritisch geprüft und wissenschaftlich abgesichert. Mit großem Engagement hat Verkehrsminister Al-Wazir somit zusätzliche Transparenz in das Verfahren gebracht. CDU und GRÜNE haben damit den Koalitionsvertrag 1 zu 1 umgesetzt.“

Weiter erklärte Boddenberg: „Angesichts eines Investitionsvolumens von über zweieinhalb bis drei Milliarden Euro, der damit verbundenen erheblichen ökonomischen Herausforderungen für die Fraport AG und angesichts der bei Anliegern des Flughafens vorhandenen Sorgen über die möglichen Auswirkungen des geplanten Baus eines dritten Terminals auf die Rhein-Main-Region, war diese Plausibilitätsprüfung dringend geboten. Die Endentscheidung für den Bau des Terminal 3 musste aber selbstverständlich das Unternehmen selbst treffen.“

Boddenberg ergänzte: „Unabhängig von der Entscheidung der Fraport AG  werden wir gemeinsam mit allen Beteiligten weiterhin an einer Lärmreduzierung am Frankfurter Flughafen arbeiten. So wird durch den Probebetrieb eines siebenstündigen Lärmpausenmodells eine weitere spürbare Entlastung für die Anwohner erreicht.“
Boddenberg erinnerte auch an das bereits im September 2014 in Betrieb genommene satellitengestützte Präzisionsanflugsystem ‚Ground Based Augmentation System‘ (GBAS). „Durch dieses System können – je nach Verkehrslage – auch noch wenige Kilometer von der Landung bewohnte Gebiete umflogen werden. Die in Frankfurt operierenden Fluggesellschaften sind am Zug, ihre Flotten mit entsprechenden Empfängern auszurüsten. Nur dann kann GBAS breit genutzt werden.“ Auch die Ausrüstung der Airbus A 320-Flotte der Lufthansa mit Wirbelgeneratoren sei angelaufen.

„Auf diese Weise werden zukünftig rund die Hälfte der Landungen der Lufthansa AG am Flughafen Frankfurt leiser sein als zuvor.“ Die lärmabhängigen Start- und Landeentgelte seien weiterentwickelt und zu Jahresbeginn um durchschnittlich 3,2 Prozent angehoben worden. Für besonders laute Maschinen stiegen die Entgelte sogar um acht Prozent.

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