Stöter: Feldmanns Anti-Flughafen-Politik schadet der Stadt und ist unglaubwürdig

Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 16. April 2015 - Mit deutlicher Kritik reagierte heute der Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU, Michael Stöter, auf das „Nein“ von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann zum Bau des Terminal 3 am Frankfurter Flughafen.

„Nie zuvor hat ein Frankfurter Oberbürgermeister so massiv Politik gegen den Frankfurter Flughafen und die Tausende von Arbeitsplätzen dort betrieben, wie dies derzeit Peter Feldmann anrichtet. Mir ist auch aus anderen Städten kein namhafter Politiker bekannt, der so massiv die Interessen der eigenen Stadt und ihrer Menschen verletzt. Würde es nach dem Votum Feldmanns gehen, wäre die Funktion des Frankfurter Flughafens als internationales Drehkreuz mittel- bis langfristig massiv gefährdet, und damit würden viele Menschen, deren berufliche Existenz von diesem Wirtschaftsmotor direkt oder indirekt abhängt, auch ganz persönlich von Feldmann geschädigt“, so Stöter.

Beim Bau des Terminal 3 gehe es darum, den weiter zunehmenden Flugverkehr in Frankfurt vernünftig abwickeln zu können, nicht um das Ja oder Nein zu neuen Bahnen, sondern um das Ja zur notwendigen Qualität unseres Flughafens. „In allen Gutachten wird die weitere Zunahme des Flugverkehrs klar bestätigt. Diese Flugzeuge müssen an einem Drehkreuz wie Frankfurt aber auch nach internationalen Standards abgefertigt werden und Passagiere zügig umsteigen können. Wenn zu viele Maschinen auf Dauer nur noch auf Vorfeldpositionen abgefertigt werden und umständliche Wege und Prozesse das Umsteigen der Passagiere erschweren, werden auch Airlines lieber auf andere Flughäfen ausweichen, die wie in Istanbul gerade neu gebaut werden oder an anderen Stellen auch Verbesserungen im Terminalbereich erfahren. Wer all dies negiert, hat entweder die Funktion des Frankfurter Flughafens nicht verstanden oder setzt verantwortungslos auf blinden Populismus“, so der Kreisgeschäftsführer.

„Zu einer verantwortungsvollen Politik gehört auch, den Menschen zu vermitteln, dass die Prosperität unserer Stadt massiv vom weiteren Fortbestand des Frankfurter Flughafens als internationales Drehkreuz und nicht als örtlicher Regionalflughafen abhängt. Dies bedeutet, dass man auch den tatsächlichen Erfordernissen zur weiteren Stärkung des Flughafens nachkommen muss und im Einklang damit die Belastungen, die damit verbunden sind, so weit wie möglich zu begrenzen“, so Stöter.  Daher seien die vielfältigen Maßnahmen der Hessischen Landesregierung und von Fraport von Lärmpausen über veränderte An- und Abflugverfahren bis hin zu höheren Landeentgelten für lautere Flugzeuge notwendige und richtige Maßnahmen. „Während sich die CDU also für einen wirksamen Schutz der Menschen einsetzt, der gleichzeitig aber auch die Arbeitsplätze in Frankfurt sichert, gefährdet Feldmann mit seinem Populismus den wirtschaftlichen Motor des gesamten Landes“, führte Stöter weiter aus.

Gleichzeitig sei Feldmann aber völlig unglaubwürdig und unseriös mit seinem Anti-Flughafen-Populismus, da er sogar in namentlicher Abstimmung bei der Grundsatzentscheidung der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung zum Ausbau des Frankfurter Flughafens im Jahr 2000 für den Ausbau und das derzeit gültige Nachtflugverbot von 23.00 bis 05.00 Uhr gestimmt habe (M73). Zudem werbe Feldmann im Ausland fortlaufend für zusätzliche Flugverkehre nach Frankfurt und zuhause gaukle er den Menschen im Süden etwas völlig anderes vor. „Nicht das Terminal 3, sondern Feldmann ist die größte Belastung, die die Menschen beim Thema Flughafen zu befürchten haben“, so Stöter abschließend.

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