Caspar: Vernetzung der Akteure für eine gute und umfassende Wohnungspolitik

„‘Allianz für Wohnen‘ schafft intensiven und direkten Austausch der unterschiedlichen Akteure“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 21. Mai 2015 - „In der neu eingerichteten ‚Allianz für Wohnen‘ kommen die verschiedenen Akteure zusammen. Eine solche Vernetzung und der gegenseitige Austausch der Fachleute werden helfen, in Zukunft eine noch bessere und umfassende Wohnungspolitik zu machen.

Ich erwarte von diesem Gremium vor allem Vorschläge und Hinweise, wie wir in Ballungszentren mehr Wohnraum schaffen, Bau und Umbau günstiger machen, zusätzliche Investitionen anregen und die Wohnsituation in den ländlichen Räumen stärken können. Dabei geht es neben einer guten Förderung auch um den Abbau rechtlicher oder sonstiger Hindernisse“, erklärte der wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar, anlässlich der heutigen Vorstellung der ‚Allianz für Wohnen‘, mit der die Landesregierung Verbände, Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenbringt, um über die verschiedenen Möglichkeiten zu beraten, wie das Ziel unterstützt werden kann, jedem Bürger in Hessen Zugang zu angemessenem Wohnraum zu ermöglichen.

Caspar verwies auf die vielfältigen Maßnahmen, die das Land in der jüngsten Vergangenheit bereits unternommen habe. „Mit dem Sonderprogramm Wohnen haben wir bereits massiv zusätzliche Fördermittel bereitgestellt und erst kürzlich die soziale Wohnraumförderung umgestaltet und unter anderem um ein eigenes Förderprogramm für Familien mit mittlerem Einkommen ergänzt. Auch auf rechtlicher Ebene haben wir zum Beispiel mit der Kappungsgrenzenverordnung und der Kündigungssperrfristverordnung auf lokale Engpässe im Wohnungsmarkt reagiert.

Unterstützung für den ländlichen Raum wird im ‚Entwicklungsplan Ländlicher Raum‘, mit dem unter anderem das sehr erfolgreiche Dorfentwicklungsprogramm finanziert wird, gebündelt. Auch der altersgerechte und barrierefreie Umbau und die Schaffung von speziellem Wohnraum für Studierende sind wichtige Ziele, die die Landesregierung bereits konsequent angegangen ist. In der Allianz für Wohnen werden sicherlich auch diese Maßnahmen von den Betroffenen evaluiert und möglicherweise weiterentwickelt.“

Seine Erwartungen an die ‚Allianz für Wohnen‘ fasste der CDU-Wohnungspolitiker zusammen: „Ich verspreche mir, dass in der ‚Allianz für Wohnen‘ künftig schon früh ein intensiver und direkter Austausch der unterschiedlichen Interessen stattfindet, damit alle Schritte und Maßnahmen, die wir ergreifen können, bereits vor dem formellen Verfahren von Betroffenen und Fachleuten diskutiert und bewertet werden.  Diese Vernetzung und der direkte Austausch setzen sicherlich zusätzliche Kräfte frei. Damit schaffen wir breite Akzeptanz für unsere wohnungspolitischen Maßnahmen und werden sicher auch neue Ideen entwickeln, wie wir schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren und mit allen Akteuren die differenzierten Herausforderungen an den Wohnungsmärkten in Hessen meistern können.“

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