Caspar: Verkehrsverbünde sind eine hessische Erfolgsgeschichte

„Regionalisierungsmittel erhalten und ausbauen“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 28. Mai 2015 - „Die Menschen in Hessen sind auf ihren Wegen zur Arbeit, zu Treffen mit Freunden oder zu Veranstaltungen auf einen funktionierenden Verkehr mit Bussen und Bahnen angewiesen – sowohl in den ländlichen Regionen als auch im Ballungsraum.

Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sind seit nunmehr 20 Jahren das Fundament des Öffentlichen Personennahverkehrs in Hessen: Der NVV versorgt ein sehr ländlich geprägtes Gebiet, der RMV Südhessen und den Ballungsraum Rhein-Main. Beide stehen regelmäßig vor unterschiedlichen Herausforderungen und Problemen. Beiden gemeinsam ist jedoch das Ziel einer flächendeckenden Mobilität in Hessen. Wir gratulieren den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Leistung jeden Tag neu erbringen“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar. So habe etwa der RMV im Jahr 2014 rund 715 Millionen Menschen befördert, pro durchschnittlichen Werktag 2,5 Millionen.

Damit der ÖPNV sein Potential als effizienter und klimafreundlicher Verkehrsträger weiter entwickeln könne, wolle Hessen das vorhandene Angebot nicht nur wie bisher fördern, sondern auch neue Investitionen für ein leistungsfähiges Streckennetz tätigen. „Dafür ist angesichts der stetig steigenden Nachfrage der Reisenden insbesondere im Rhein-Main-Gebiet nicht nur die Fortführung der bisherigen Bundesfinanzierung erforderlich, sondern auch deren Erhöhung“, erläuterte Caspar.

Über das Regionalisierungsgesetz stellt der Bund, insbesondere zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs, den Ländern jährlich insgesamt rund 7,3 Milliarden Euro zur Verfügung. „Diese Regionalisierungsmittel sind das Rückgrat des ÖPNV in Deutschland. Hier bleiben wir – gemeinsam mit den anderen Ländern – bei der Forderung einer Erhöhung dieser Mittel durch den Bund auf 8,5 Milliarden Euro und eine kontinuierliche Steigerung um zwei Prozent. Es war ein starkes Signal in der Sache, dass der Bundesrat Ende März einstimmig das Vermittlungsverfahren mit dem Bundestag angestoßen hat. Nun muss im Interesse der Menschen eine zeitnahe Lösung dieser Finanzierungsfragen gefunden werden“, so Caspar.

„Wir werden weiterhin dafür Sorge tragen, dass die große Leistung, welche die hessischen Verkehrsverbünde jedes Jahr erbringen, auch zukünftig in vollem Umfang für die Menschen in ganz Hessen zur Verfügung steht und deren Alltag erleichtert“, sagte Caspar.

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