Feldmann betreibt Arbeitsplatzgefährdung am Frankfurter Flughafen

Frankfurter CDU kritisiert Anti-Flughafenveranstaltung zum Schaden der Stadt im Kaisersaal

Stadtrat Uwe Becker. Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Stadtrat Uwe Becker. Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 28. Mai 2015. Mit äußerst scharfen Worten reagierte heute der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, auf die von Oberbürgermeister Peter Feldmann eingeladene Anti-Flughafenveranstaltung im Kaisersaal des Frankfurter Römers am kommenden Montag.

„Jetzt missbraucht Peter Feldmann die Region, um die Montagsdemonstrationen vom Flughafen direkt im Kaisersaal des Römers durchzuführen. Die vorgesehene Veranstaltung zum Thema Fluglärm ist eine Farce und dient ausschließlich dem persönlichen Kampf Feldmanns gegen den Flughafen und damit gegen die größte Arbeitsstätte in Deutschland.

Da er noch dazu diese Anti-Flughafenveranstaltung ausdrücklich als Fortsetzung seiner vermeintlichen Agenda zur Metropolregion anmoderiert, vereinnahmt er auch all jene, die im guten Glauben an Feldmanns Regionalpolitik zuletzt gemeinsame Erklärungen in der Paulskirche abgegeben haben. So kann man nicht mit der Region umgehen und so darf man nicht mit dem Frankfurter Flughafen umgehen. Feldmann betreibt Arbeitsplatzgefährdung am Frankfurter Flughafen“, so Becker.

 
Unter dem Deckmantel einer Fluglärmdiskussion habe Feldmann für den 1. Juni in den Römer eingeladen und lasse dort ausschließlich die exponiertesten Vertreter der Flughafen-Ausbaugegner zu Wort kommen. Neben der früheren Stadträtin der Flughafenausbaugegner Ursula Fechter komme noch der Mainzer Mediziner Dr. Thomas Münzel hinzu, der bereits auf zurückliegenden Montagsdemonstrationen eine Schließung der neuen Landebahn gefordert habe. Ein Einbezug von Fraport etwa sei im Programm nicht vorgesehen und so inszeniere Feldmann eine völlig einseitige Wahlkampfveranstaltung zu Lasten der Arbeitsplätze am Frankfurter Flughafen.
 
„Kein anderer Frankfurter Oberbürgermeister hat bisher derart schamlos Politik zum Schaden der Stadt und seiner Bürgerinnen und Bürger betrieben, wie dies Peter Feldmann mit diesem Angriff auf den Wirtschaftsmotor der gesamten Region und des Landes macht. Statt einer ausgewogenen Diskussion, die auch das Engagement von Fraport zum aktiven wie passiven Schallschutz herausstellt und die vielfältigen Bemühungen von Stadt und Land zur Lärmreduzierung mit in den Blick nimmt, geht es Feldmann ausschließlich um einen gezielten Angriff auf den Flughafen, um damit im Lager der Ausbaugegner auf plumpen und durchsichtigen Stimmenfang zu gehen“, so Becker weiter.

Während etwa der Frankfurter Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg,  sich in den letzten Jahren erfolgreich für veränderte An- und Abflugverfahren, Lärmpausen und technische Verbesserungen an den Fluggeräten eingesetzt habe und auch Fraport enorme Anstrengungen zur Lärmminderung unternehme, habe Peter Feldmann außer einer Übernachtung im OB-Wahlkampf und Schaufensterpolitik nichts konkretes vorzuweisen. Nun solle der Kaisersaal dafür herhalten, erneut Anti-Flughafen-Sprechblasen zu produzieren, um den Menschen Aktionismus vorzugaukeln.
 
„Dieses Verhalten ist eines Frankfurter Oberbürgermeisters unwürdig. Herr Feldmann kommt seiner Verantwortung für die vielen tausend Familien, deren Existenz vom Frankfurter Flughafen abhängt, überhaupt nicht nach. Er beschädigt seine Pflichten, indem er klar zum Schaden der Stadt Politik gegen den Flughafen betreibt“, so Becker abschließend.
 

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