Frankfurter Senioren-Union der CDU zur Debatte über Sterbehilfe

Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzender der Frankfurter Seniorejn-Union
Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzender der Frankfurter Seniorejn-Union
Frankfurt am Main, 24. Juni 2015. Angesichts der verschiedenen im Deutschen Bundestag eingebrachten Anträge zur sogenannten Sterbehilfe sprach sich die Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union der CDU, Stadträtin Erika Pfreundschuh, entschieden gegen jede Form gewerbsmäßiger und organisierter Sterbehilfe aus.

„Wer Leidenden und Sterbenden wirklich und ehrlich helfen will, wird sich vor allem für den Ausbau der Palliativmedizin und von ambulanten und stationären Hospizangeboten einsetzen“, erklärte Pfreundschuh.

 
Jegliche geschäftsmäßige aktive Hilfe zum Suizid durch Vereine oder Einzelpersonen gehöre strafrechtlich verboten. „Sterbehilfe darf nicht Hilfe zur Selbsttötung oder gar Tötung auf Verlangen sein.“ Es müsse alles getan werden, dass nicht ein gesellschaftlicher Druck entstehe, Leidende, Sterbende oder schwer Behinderte dazu zu bringen, ihr Leben aktiv oder mit fremder Hilfe zu beenden. „Ein solcher Druck entsteht zwangsläufig, wenn die aktive Sterbehilfe nicht mehr strafbewehrt ist“, sagte die Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union. Deutschland sei aus seiner Geschichte gewarnt vor einer Neigung, Leben aus welchen Gründen auch immer als unwertes Leben zu behandeln. Eine Liberalisierung aktiver Sterbehilfe habe schnell zur Folge, dass nicht mehr der Schutz des Lebens an erster Stelle stehe, sondern ein vermeintliches Recht auf Selbstbestimmung.

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