Caspar: Vernetzung der Akteure für eine gute und umfassende Wohnungspolitik

„‘Allianz für Wohnen‘ schafft intensiven und direkten Austausch der unterschiedlichen Akteure“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 29. Juni 2015 - „Durch eine weitere Erhöhung der Mittel stehen in diesem Jahr nun 115 Millionen Euro an zinsgünstigen Wohnungsbaudarlehen für den Neubau und die Modernisierung von Mietwohnungen bereit.

Das ist ein wichtiges Signal an den Wohnungsmarkt in Hessen und auch ein Impuls für die Schaffung zusätzlichen Wohnraums, der insbesondere in den Ballungsräumen dringend benötigt wird“, erklärte der wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar. Mit den Fördermitteln 2015 würden rund 1.250 Wohnungen neu gebaut oder modernisiert werden können.

Caspar erinnert in diesem Zusammenhang auch an die kürzlich erfolgte Gründung einer „Allianz für Wohnen“, in welcher die verschiedenen Akteure aus dem Feld der Wohnungsbaupolitik in Hessen zusammenkommen: „Eine solche Vernetzung und der gegenseitige Austausch der Fachleute werden helfen, in Zukunft eine noch bessere und umfassende Wohnungspolitik zu machen. Ich erwarte von diesem Gremium vor allem Vorschläge und Hinweise, wie wir in Ballungszentren mehr Wohnraum schaffen, Bau und Umbau günstiger machen, zusätzliche Investitionen anregen und die Wohnsituation in den ländlichen Räumen stärken können. Dabei geht es neben einer guten Förderung auch um den Abbau rechtlicher oder sonstiger Hindernisse.“

In letzter Zeit habe das Land bereits vielfältige Maßnahmen auf diesem Feld in Angriff genommen: „Mit dem ‚Sonderprogramm Wohnen‘“, erläuterte Caspar, „haben wir bereits massiv zusätzliche Fördermittel bereitgestellt und erst kürzlich die soziale Wohnraumförderung umgestaltet und unter anderem um ein eigenes Förderprogramm für Familien mit mittlerem Einkommen ergänzt. Auch auf rechtlicher Ebene haben wir z. B. mit der Kappungsgrenzenverordnung und der Kündigungssperrfristverordnung auf lokale Engpässe im Wohnungsmarkt reagiert. Unterstützung für den ländlichen Raum wird im ‚Entwicklungsplan Ländlicher Raum‘, mit dem unter anderem das sehr erfolgreiche Dorfentwicklungsprogramm finanziert wird, gebündelt. Auch der altersgerechte und barrierefreie Umbau und die Schaffung von speziellem Wohnraum für Studierende sind wichtige Ziele unserer Wohnungspolitik.“

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