Stöter: Frankfurter SPD mutiert endgültig zur Anti-Flughafenpartei

Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 15. Juli 2015. Nach der Ankündigung des Frankfurter SPD-Vorsitzenden Josef, der kompromisslosen Flughafenausbaugegnerin Ursula Fechter als parteilosen Kandidatin einen aussichtsreichen SPD-Listenplatz bei der Kommunalwahl 2016 zu sichern, sieht CDU-Kreisgeschäftsführer Michael Stöter einen fatalen Wandlungsprozess der hiesigen Sozialdemokraten für nahezu abgeschlossen:

„Diese Entscheidung von Mike Josef stellt den traurigen Schlusspunkt einer langen und verheerenden Entwicklung der Frankfurter SPD dar.  Sie hat sich nun vollends zum Sammelbecken für alle Flughafengegner gewandelt. Auch wenn es noch mahnende Stimmen gibt, die wie Gregor Amann zu recht auf die umsichtige Position der Hessen-SPD und die berechtigten Anliegen der mehr als 70.000 Flughafenmitarbeiter verweisen, so steht doch letztlich fest: die Frankfurter SPD steht nicht nur gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens, mit ihren Forderungen gefährdet sie letztlich auch bewusst die Existenz des größten deutschen Airports. Dies hat OB Feldmann erst kürzlich auf seinem „Tag der Metropolregion“ bewiesen, als er ausschließlich Flughafenausbaugegnern ein Forum bot; und dies als Aufsichtsratsmitglied der Fraport AG!“ 

 
Stöter empfahl den Mitgliedern des SPD-Vorstands und allen SPD-Mitgliedern, die nicht für eine Totalblockade des Flughafens seien, dringend sich der aktuellen Entwicklung, die von Josef und Feldmann mit hohem Tempo vorangetrieben werde, entgegenzustellen: „Wenn Mike Josef davon träumt, dass die Frankfurter SPD bei der kommenden Kommunalwahl stärkste Partei wird, dann ist das eine Sache. Wenn aber der SPD-Vorsitzende und der Oberbürgermeister unmissverständlich deutlich machen, dass sie gegen die Interessen der Arbeitnehmer und ihrer Familien am Flughafen Partei ergreifen und die Zukunft der gesamten Region gefährden, dann verabschieden sie sich endgültig vom Bild einer echten Volkspartei und etablieren die Frankfurter SPD weitab der Mitte als linke Protestpartei. Für alle Wählerinnen und Wähler, denen die Zukunft unserer Stadt und eine weitere erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung am Herzen liegt, die die Grundlage für ein umfassendes soziales Angebot ist, ist dies nicht akzeptabel“, gab Stöter abschließend zu bedenken.  
 

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