Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 27. Juli 2015. Mit deutlicher Kritik hat heute der Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU, Michael Stöter, auf den Auftritt von Oberbürgermeister Peter Feldmann beim Stadtteilfest in der Ginnheimer Platenstraße am Samstag reagiert.

Gemeinsam mit Stadtteilinitiativen hatte die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG im Rahmen ihres 125jährigen Jubiläums zum Feiern eingeladen. Während  der Eröffnung des Festes gingen Aktivisten einer linken Initiative auf die Bühne, um ihre politischen Forderungen zu verkünden. Anstatt die Situation souverän zu meistern, hatte Feldmann schließlich selbst das Pamphlet der Aktivisten per Mikrofon von der Bühne herab verlesen und sich somit zum Sprachrohr des linken Protestes gemacht.

 
„Es kann doch nicht sein, dass Herr Feldmann, der als Aufsichtsratsvorsitzender der ABG sogar noch Schirmherr des Festes war, auf offener Bühne Schmähungen, Beleidigungen und massive Kritik an der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG kommentarlos verliest und sich damit mit linken Aktivisten gleichsetzt. Zusätzlich hat Feldmann der linken Initiative sogar noch seinen offiziellen Respekt auf der Bühne ausgesprochen. Anstatt sich unmissverständlich vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ABG zu stellen, lässt er diese im Regen stehen und watscht sie mit seinem Lob für linken Aktionismus auch noch öffentlich ab. Das geht gar nicht“, so stellte Stöter heute klar. „Wo politische Größe notwendig gewesen wäre, hat Feldmann auf ganzer Linie versagt. Es reicht eben nicht, nur Hausbesuche zu machen, man muss das Amt auch ausfüllen, wenn sich Herausforderungen stellen“, kommentierte Stöter weiter. Doch nicht nur als Aufsichtsratsvorsitzender der ABG habe Feldmann dieser Tage wenig Fortune, auch als Personal- und Organisationsdezernent sei das Bild eher mäßig. „Während Herr Feldmann am Freitag verkündet, dass der Magistrat zukunftsweisende Personalentscheidungen getroffen habe, greift die SPD-Fraktion im Römer genau diese an und kritisiert die Besetzung der Volkshochschule mit scharfen Worten. Und als es vor drei Wochen um die Neuordnung des städtischen Hochbau- und Liegenschaftsmanagements ging, haben Feldmann und die SPD innerhalb weniger Stunden zwei ganz unterschiedliche Lösungen präsentiert“, so Stöter.
 
Ganz offensichtlich spreche man in der Frankfurter SPD nicht miteinander. Das wäre für die Stadt auch nicht so gravierend, wenn es nicht gleichzeitig aufzeigen würde, dass Herr Feldmann auch als Personaldezernent offenbar völlig überfordert sei, wie sich dies schon bei der Schließung der Römerkantine gezeigt habe, als Feldmann innerhalb weniger Monate erst die Offenhaltung und dann die Schließung als sein Konzept präsentierte. „Mit Ferienbeginn hat sich Herr Feldmann ein ungenügendes Zeugnis ausgestellt. Note 6, sitzenbleiben und nacharbeiten!“, so folgerte Stöter abschließend.
 

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