Bartelt: Abgeordnete des CDU-Arbeitskreises Sozial- und Integrationspolitik besuchen Nordhessen

„Telemedizin - schnelle Diagnostik per Videokonferenzsystem“

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 19. August 2015 - Die Sommerbereisung des Arbeitskreises Sozial- und Integrationspolitik der hessischen CDU-Landtagsfraktion, die in diesem Jahr nach Nordhessen führte, stand mit dem Besuch von drei Kliniken ganz im Zeichen der Gesundheitspolitik.

„Unser Anliegen ist, mit Kliniken ins Gespräch zu kommen. Wir wollen Anregungen für die Gesundheits- und Sozialpolitik gewinnen und uns ein eigenes Bild machen“, erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt. Gemeinsam haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises deshalb in den Kliniken informiert.

„Der direkte Austausch ist durch nichts zu ersetzen. Praktiker und Betroffene vor Ort können am besten einen nachhaltigen Eindruck vermitteln“, ergänzte die Vorsitzende des Sozial- und Integrationspolitischen Ausschusses und heimische Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg.

Im Mittelpunkt des ersten Besuchs im Klinikum Kassel stand die Vorstellung des Neuro-Netz Mitte Teleneurologieprojektes. Der Direktor und Chefarzt der Klinik für Neurologie sowie die ärztliche Leitung stellten dieses innovative Projekt vor. Mit Hilfe eines Videokonferenzsystems können Neurologen des Klinikums Kassel künftig gemeinsam mit den behandelnden Ärzten kleinerer Krankenhäusern in der Region die Patienten untersuchen, beurteilen und anschließend eine Therapie empfehlen.

Bartelt: „Wir konnten uns vor Ort ein Bild von der vorbildlichen Arbeit in der Klinik machen, die es allen Patienten mit neurologischen Notfällen – wie beispielsweise Schlaganfällen – ermöglicht, eine rasche Diagnostik und Therapie zu erhalten.“

Am zweiten Tag der Sommerreise besuchte der CDU-Arbeitskreis die Hardtwaldklinik in Bad Zwesten. Im Fokus bei der Besichtigung und den Gesprächen standen die Teleneurologie und -radiologie. Ravensburg: „Die Hardtwaldklinik in Bad Zwesten ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Qualität der Patientenversorgung durch intelligente Vernetzung und Kooperation von Kliniken und Krankenhäusern in der Umgebung verbessert werden kann. Wir haben großen Respekt vor der Leistung, die hier erbracht wird.“

Im Anschluss daran führte die Arbeitskreis-Sommerreise zur Vitos Klinik für forensische Psychiatrie in Haina. „In der Vitos Klinik konnten wir uns von der Umsetzung des in diesem Jahr geänderten Maßregelvollzugsgesetzes überzeugen. Der hessische Maßregelvollzug leistet bundesweit anerkannt hervorragende Arbeit“, so Bartelt.

Durch das geänderte Maßregelvollzugsgesetz wird ein Höchstmaß an Sicherheit für die Bevölkerung und eine sinnvolle Therapie für die Patienten gewährleistet. Den Patienten müsse eine effektive Behandlung sowie eine möglichst weitgehende psychische Stabilisierung und Rehabilitation ermöglicht werden. Die Anliegen, Rechte und die Würde der Betroffenen müssen dabei umfassend berücksichtigt und geschützt werden. „Das geänderte Maßregelvollzugsgesetz schafft ebenso Rechtsicherheit für die behandelnden Ärzte und Pfleger. Davon konnten wir uns auch beim Rundgang durch die Klinik überzeugen“, so Bartelt abschließend.

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