Daniela Birkenfeld erneut in den Bundesvorstand der Frauen-Union der CDU gewählt

Flüchtlingsunterkünfte müssen Frauen und Kindern Sicherheit und Bewegungsfreiheit bieten

Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld
Frankfurt am Main, 27. September 2015 - Daniela Birkenfeld (55) wurde auf dem 31. Bundesdelegiertentag der Frauen-Union der CDU Deutschlands in Kassel erneut in den Bundesvorstand gewählt.

Sie begleitete damit die bisherige Bundesvorsitzende Prof. Dr. Maria Böhmer über die gesamte Amtszeit von 14 Jahren. "Der größte politische Erfolg in dieser Amtszeit war die Durchsetzung der eigenständigen Mütterrente für die Erziehung der vor 1992 geborenen Kinder", erinnerte Birkenfeld.

 
"Mit der neu gewählten Bundesvorsitzenden Annette Widmann-Mauz (49), MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, gilt es nun, die Weichen für mehr Lohngerechtigkeit zu stellen," sagte Birkenfeld. Der Bundesdelegiertentag fordert daher von den Tarifpartnern die Tarifverträge selbst auf Lohngerechtigkeit zu überprüfen, einheitliche Verfahren zu entwickeln, um Arbeitsbewertungsverfahren und Arbeitsbewertungen diskrimminierungsfrei zu gestalten, das Label "Entgeltfairer Tarifvertrag" für geprüfte Tarifverträge einzuführen, für die keinem Tarifvertrag unterliegenden Betriebe ein Label "Entgeltfairer Betrieb" zu verleihen, alle Zuschläge, Sonderzahlungen, Darlehen und Abfindungen auf Lohngerechtigkeit zu überprüfen sowie eine Frauenquote für die Besetzung der Tarifkommissionen von Gewerkschaften und Arbeitgeber.
 
Mit einer aktuell eingebrachten und beschlossenen Resolution betont die Frauen-Union die Bedeutung des Schaffens von Perspektiven für Flüchtlinge durch verbindliche Integration von Anfang an. "Gelebte Demokratie, Rechtsstaat und Gleichberechtigung gewährleisten Frauen in Deutschland Gewaltfreiheit und gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Ausbildung und Beruf. Für Traditionen und Verhaltensweisen, die mit unserer Werte- und Rechtsordnung nicht vereinbar sind, gibt es in unserem Land keinen Platz. Berichten über sexuelle Übergriffe auf Frauen in Flüchtlingsunterkünften, die von Belästigungen bis hin zur Zwangsprostitution gehen, sind daher unmittelbar nachzugehen", fordert Birkenfeld.  "Strukturen in Flüchtlingsunterkünften, die den zum Teil schwer traumatisierten Frauen Sicherheit und Bewegungsfreiheit bieten, sind unabdingbar. Dazu gehören Rückzugsräume, Hilfetelefon, speziell geschulte psychologische und medizinische Betreuung." Birkenfeld zeigt sich überzeugt, dass sich an der Frage der Durchsetzung der tatsächlichen Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland sich auch entscheiden wird, ob Integration dauerhaft gelingt.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben