Junge Union Frankfurt ist „Pro Zoo“

Schäfer: „Eine der wichtigsten Frankfurter Institutionen“

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 9. Oktober 2015 - Die Junge Union Frankfurt am Main reagiert mit Unverständnis auf die Forderung der Grünen den Frankfurter Zoo schließen zu wollen.

Sie positioniert sich eindeutig „Pro Zoo“ und fordert die Grünen auf, solche Gedankenspiele tunlichst zu unterlassen. Eine Schließungsforderung für den Zoo schade der Stadt und den Bürgern. „Der Frankfurter Zoo ist eine der bedeutendsten und wichtigsten Institutionen unserer Stadt. Eine Schließung zu fordern geht vollkommen an der Lebensrealität der Menschen in Frankfurt und Umgebung vorbei“, erklärt der Kreisvorsitzende, Martin-Benedikt Schäfer.

 
Spätestens seit Bernhard Grzimek und seinen Aufklärungssendungen über das Tierreich ist der Frankfurter Zoo weit über die Grenzen der Mainmetropole bekannt. Als Ausflugsziel für Jung und Alt ist der Zoo eine beliebte Attraktion und genießt größte Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Er beherbergt 500 verschiedene Arten und 4500 Tiere. „Jeder Frankfurter erinnert sich sein Leben lang an seine Besuche im Frankfurter Zoo und an schöne Stunden, gemeinsam mit der Familie oder der Schulklasse. Eine Schließung wäre ein fataler Eingriff in die Kulturwelt Frankfurts“, so Schäfer, der für solche Forderungen nur ein fassungsloses Kopfschütteln übrig hat.
 
Für die größte politische Nachwuchsorganisation Frankfurts ist es unbegreiflich, wie man die Schließung des Zoos fordern kann, wo gerade erst in den vergangenen Jahren für viel Geld und sehr aufwendig Modernisierungsmaßnahmen und Umbauarbeiten zu Ende gebracht wurden. „Das Affenhaus wurde komplett neu gebaut und erstrahlt in einem Glanz, der wohl in ganz Deutschland kaum vergleichbar ist. Demnächst soll ein Pinguinhaus realisiert werden und das Zoogesellschaftshaus war in der Frankfurter Geschichte stets eines der wichtigsten Kulturhäuser, nicht zuletzt dank des Fritz-Rémond-Theaters. Das Gesellschaftshaus kann dank der Neugestaltung des Eingangsbereichs, der nun vom Haus entkoppelt wurde, noch besser genutzt werden. Wie man so viel Geschichte und Engagement einfach schließen möchte, ist nicht nachvollziehbar“, führt Schäfer weiter aus.
 
Die Junge Union Frankfurt wird sich auch künftig für den Frankfurter Zoo mit all seinen Facetten einsetzen, schließlich werde hier auch Tierpflege und durch die zoologische Gesellschaft Forschung zum Erhalt der Tierwelt auf höchstem Niveau betrieben. „Der Frankfurter Zoo war und ist ein Vorreiter auf vielen Gebieten. Er muss erhalten werden, eine Stadt wie Frankfurt kann es sich nicht leisten über keinen Zoo dieser Extraklasse zu verfügen“, so Schäfer, der sich langsam fragt, was als nächstes von den Grünen kommt. „Erst die Forderung nach der Vernichtung von 1000 Parkplätzen und jetzt die Forderung nach Schließung des Zoos. Die Grünen gehen wieder einmal den Weg der Verbots- und Bevormundungspartei, das braucht nun wirklich niemand“, so Schäfer abschließend.

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