Junge Union Frankfurt bedauert Nein zu Olympia in Hamburg

Schäfer: „Jetzt müssen es Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet versuchen“

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 30. November 2015 - Die Junge Union Frankfurt bedauert das Ergebnis der Volksabstimmung in Hamburg zu einer Bewerbung um die Olympischen Spiele.

Die Mehrheit der Hamburger lehnt demnach Spiele an der Alster ab und erteilt den Bemühungen des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) nach dann über 50 Jahren wieder einmal Olympische Spiele nach Deutschland zu holen einen herben Rückschlag. „Wir bedauern den fehlenden Mut, den die Hamburger Bevölkerung an den Tag legt. Deutschland wäre mal wieder an der Reihe für die Ausrichtung des größten Sportereignisses auf der Welt. Dieses Nein zeigt einmal mehr, dass eine Bewerbung Frankfurts und des Rhein-Main-Gebiets zwingend notwendig ist“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Martin-Benedikt Schäfer.

 
„Wir bleiben bei unserer Überzeugung, die wir bereits vor gut einem Jahr zum Ausdruck gebracht haben und sagen, dass die Stadt Frankfurt, gemeinsam mit der Metropolregion ein geeigneter Ausrichter für Olympische Sommerspiele wäre. Wir sind überzeugt davon, dass auch die Bevölkerung hinter einer solchen Bewerbung stünde“, führt Schäfer weiter aus, der von den Verantwortlichen nun den Mut fordert, eine solche Bewerbung anzugehen.
 
Frankfurt und die Region seien wunderbar geeignet für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele. Die Infrastruktur ist vorhanden, der Flughafen als internationales Drehkreuz, ein großer Bahnhof, gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr und bereits vorhandene Sportstätten seien Argumente, die für eine Bewerbung sprächen. „Die Erweiterungskosten für neue Sportstätten oder Investitionen in die Infrastruktur wären überschaubar, da vieles schlichtweg bereits vorhanden ist. Gemeinsam mit der Region würden sich die Kosten verteilen, sodass man auch finanziell solide Spiele veranstalten könnte. Frankfurt und Rhein-Main als Zentrum Europas, würden auch nach den Spielen viele Sportlerinnen und Sportler anziehen, die die Wettkampfstätten nutzen würden“, findet Schäfer und weist daraufhin, dass Olympische Spiele auch ein Motor für den Breitensport sind.
 
Für die größte politische Jugendorganisation Frankfurts müsse die Stadt nun ein Zeichen setzen und eine Bewerbung vorantreiben. „In der aktuellen Zeit wäre eine Bereitschaftserklärung zu einer Bewerbung auch ein Zeichen an die Bevölkerung, denn Olympische Spiele stehen immer auch im Zeichen des Friedens“, so Schäfer, der Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet auch aufgrund seiner Internationalität für geeignet hält, Gastgeber des größten Sportereignisses der Welt zu sein.
 
„Die Zeit für Frankfurt ist nun gekommen. Wir müssen eine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele anstrengen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen haben es verdient, dass hier der Welt im friedlichen Wettstreit um Höchstleistungen zusammen kommt“, so Schäfer abschließend.

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