Griesheimer Abend des Ehrenamtes 2015

Uwe Becker: “Frankfurt ist eine Bürgerstadt"

Nach dem Auftritt hat der Nikolaus Uwe Becker und Markus Wagner mit Gaben zu den Kindern der Tanzgarde gesandt. Links im Bild Nasebaern Chefin Elvira Prüms (Foto: Ballon)
Nach dem Auftritt hat der Nikolaus Uwe Becker und Markus Wagner mit Gaben zu den Kindern der Tanzgarde gesandt. Links im Bild Nasebaern Chefin Elvira Prüms (Foto: Ballon)
Frankfurt am Main, 7. Dezember 2015 - “Frankfurt war schon immer eine Bürgerstadt, die von ihren Bürgern und nicht von Fürsten gestaltet wurde”, sagte Stadtkämmerer Uwe Becker beim Griesheimer Abend des Ehrenamtes in seiner Laudatio.

Er verwies auf die lange Tradition bürgerschaftlichen Engagements in Frankfurt, das sich auch in den vielen bedeutenden Frankfurter Stiftungen zeige. Den anwesenden Freiwilligen Feuerwehrleuten dankte Uwe Becker dafür, dass sie, wenn die Keller nach einem Unwetter voll mit Wasser gelaufen seien oder ein Brand ausgebrochen sei, zuverlässig zur Hilfe kämen.

Man könne, so Uwe Becker, nicht erst anfangen Hilfe zu organisieren, wenn der Ernstfall eingetreten ist und die Hilfe gebraucht werde. Sondern müsse früher anfangen und für den Hilfsfall üben, solange noch alles in Ordnung ist. Neben der Feuerwehr sei das Rote Kreuz Griesheim ein Beispiel für intensive Vorbereitung für den Notfall. Für das gute Zusammenleben im Stadtteil und die Integration seien die Vereine und besonders die Sportvereine wichtig und notwendig.
                       
Der Griesheimer Abend des Ehrenamtes, zu dem der frühere Stadtverordnete Peter Wagner und Ortsbeirat Markus Wagner bereits zum vierzehnten Mal eingeladen haben, ist aus dem Gedanken entstanden, den im Stadtteil Gries­heim ehrenamtlich tätigen Menschen, den Dank der Gesellschaft zu übermitteln. Zudem soll das bürgerschaftliche Engagement in seiner ganzen Vielfalt deutlich sichtbar werden. Daher ist in jedem Jahr ein anderer Verein oder Institution Gastgeber für den Griesheimer Abend des Ehrenamtes, in diesem Jahr war es der Gries­heimer Karneval-Club Die Nasebaern e.V. . Rund 70 Vertreter von Vereinen, Kirchengemeinden und sonstigen Institutionen sind im Pfarrsaal von St. Hedwig zusammengekommen. Darunter für den Gries­heimer Vereinsring dessen Vorsitzende Ursula Schmid­t, die sich im Namen der Griesheimer Vereine für den alljährlich stattfindenden Abend des Ehrenamts bedankte . Die Politik war vertreten durch die Ortsbeiratsmitglieder Albrecht Fribolin und Ilona Klimroth.
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Ortsbeirat Markus Wagner zitierte in seiner Begrüßung eine wissenschaftliche Studie zum Thema Ehrenamt. Dort wurde festgestellt, dass ehrenamtlich engagierte Menschen ein besseres und glücklicheres Leben hätten. “Sie alle hier wissen das aus ihrem Erleben schon lange.”, meint Wagner. Griesheim sei ein Stadtteil mit vielen, lebendigen und aktiven Vereinen. Sie würden von vielen ehrenamtlich Tätigen Menschen mit Leben erfüllt. Ohne die vielen unsichtbaren helfenden Hände wäre unser Griesheim mehr eine tote Wohnsiedlung als ein lebendiger Stadtteil, meint Wagner.
 
Elvira Prüms vom gastgebenden Karneval-Club Die Nasebaern gab einen kurzen Überblick über die Zeit der Entstehung des Vereins im Jahr 1951 bis in die Gegenwart. Besonders beispielhaft sei das soziale Engagement des Vereins über das ganze Jahr. Der Schwerpunkt des Vereins liege auf der Jugendarbeit. So böten die Nasebaern mehrere Tanzgarden für unterschiedliche Altersgruppen an. Auftritte bei Weihnachtsmärkten, dem Weltkindertag in Griesheim, dem Griesheimer Mainuferfest, in Altersheimen und verstärkt auch bei Wettbewerben seien feste Teile im Jahresprogramm.
 
Der Griesheimer CDU Vorsitzende Peter Wagner ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des Griesheimer Abend des Ehrenamtes 2015. Er habe Zuspruch von Vereinsvertretern erhalten, die besonders die Gelegenheit zu vielen informellen Gesprächen schätzten. Daher wolle er die Tradition auch im Jahr 2016 fortsetzen.

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