Becker: Berliner Straße muss leistungsfähig bleiben

Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 28. Februar 2016 - Mit deutlicher Zurückhaltung hat heute der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, auf die am Freitag vorgestellten Pläne zur Reduzierung der Fahrspuren auf der Berliner Straße reagiert.

„Wir haben in der schwarz-grünen Koalition vereinbart, dass wir die trennende Wirkung der Berliner Straße verringern wollen. Die dafür möglichen Maßnahmen dürfen allerdings nicht dazu führen, dass diese wichtige Ost-West-Verbindung ihre Leistungsfähigkeit einbüßt“, erklärte Becker.

Becker betonte die Notwendigkeit, dass die Mobilität in der Innenstadt auch für den Wirtschaftsverkehr sichergestellt sein müsse. Die Berliner Straße sei neben dem Mainufer die wichtigste innerstädtische Ost-West-Verbindung, umso sensibler müsse man mit Eingriffen in deren Verkehrsfunktion umgehen.

„Auch nach der Vorstellung der Pläne bleibt für uns die große Skepsis, ob die Berliner Straße auch in den wichtigen Hauptverkehrszeiten am Vormittag und Nachmittag ihre Leistungsfähigkeit behält. Schon heute kommt es in den Stoßzeiten immer wieder zu Staus auf der Berliner Straße. Daher ist es klug, abzuwarten, wie sich die Verkehrssituation während der Fernwärme-Bauarbeiten der Mainova darstellen wird. Bevor wir diesen Nachweis im Echtbetrieb nicht haben, können wir auch einer Verringerung der Fahrspuren auf der Berliner Straße nicht zustimmen“, so Becker abschließend.

 

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