CDU-Kreisvorsitzender sieht Schritt des Kultusministers in die richtige Richtung

Weitere Stellenzuweisungen sind notwendig

Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main
Frankfurt am Main, 1. März 2016. Mit Blick auf die vom Hessischen Kultusminister Alexander Lorz angekündigte Abfederung erfolgter Stellenkürzungen für Frankfurter Gymnasien hat heute der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, von einem „Schritt in die richtige Richtung gesprochen, dem jedoch weitere Schritte folgen müssen.“

Es sei gut, dass der Kultusminister einräume, dass es regionale Besonderheiten gebe, die zu Härten an Gymnasien führen könnten und daher für das kommende Schuljahr neue Festlegungen bei der Stellenzuweisung in Aussicht stelle. Becker betonte, dass die wichtigen Aufgaben der Inklusion und der Erweiterung der schulischen Betreuung nicht zu Lasten der Qualität der Oberstufenangebote in Frankfurt gehen dürften.

 
„In den zurückliegenden Jahren hat die CDU-geführte Landesregierung erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Qualität der Bildung in Hessen aus dem rot-grünen Tal der Tränen, das wir bis 1999 hatten, herauszuführen. Es wurden zusätzliche Lehrer eingestellt und die Lehrerversorgung auf hohem Niveau gehalten, obwohl hessenweit die Schülerzahlen rückläufig sind. Das war und ist auch finanziell ein klares Bekenntnis zur Schullandschaft in Hessen. Aber die allgemeine Situation Hessens löst dennoch nicht die speziellen Herausforderungen, vor denen Frankfurt steht“, betonte Becker.

„Wir sind eine wachsende Stadt und haben als einziger Schulträger in Hessen erheblich steigende Schülerzahlen, was sich auch an den Klassengrößen zeigt. Wir erweitern bestehende Gymnasien und bauen derzeit neue Gymnasien, um der Nachfrage nach gymnasialen Plätzen Rechnung zu tragen. Umso wichtiger ist auch die notwendige Stärkung der Qualität der Schulen. Die jetzige Stellensituation beeinträchtigt Qualität, Breite und Profil der gymnasialen Angebote in der Oberstufe und muss dringend an die Frankfurter Bedürfnisse angepasst werden. Aus der Ankündigung von Kultusminister Lorz muss Realität werden, damit die Profilbildung unserer Gymnasien und deren Qualität keinen Schaden nehmen. Die Frankfurter CDU steht an der Seite der Frankfurter Gymnasien bei ihrem Engagement für Bildung in bester Qualität. Wir brauchen zusätzliche Stellen in Frankfurt“, erklärte Becker.
 

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