Ronneburg: Aussetzen der Stellplatzsatzung ist kurzsichtige Forderung der SPD

Susanne Ronneburg, CDU-Ortsbeirätin
Susanne Ronneburg, CDU-Ortsbeirätin
Frankfurt am Main, 3. März 2016 - Als „kurzsichtig und grundlegend falsch“ hat die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 6, Susanne Ronneburg, die Forderung der SPD bezeichnet, die Stellplatzsatzung für fünf Jahre auszusetzen, so dass in diesem Zeitraum beim Bau von Wohnungen keine Parkplätze geschaffen werden müssen.

Dies solle Investoren helfen, günstigere Wohnungen bauen zu können. „Die Aussetzung der Stellplatzsatzung wäre zwar für potentielle Investoren attraktiv, aber schon jetzt ist der Parkraum in den westlichen Frankfurter Stadtteilen knapp, wie beispielsweise in der Sossenheimer Henri-Dunant-Siedlung oder in der Höchster Innenstadt. Wenn nun noch zahlreiche Wohnungen ohne die dazugehörigen Parkplätze in den zukünftig geplanten Baugebieten errichtet würden – etwa im Nieder Loch, am ehemaligen Busdepot in Höchst oder in Sindlingen-Nord –, würde das die Parkplatznot in den betreffenden Stadtteilen auf Jahre hinaus massiv verschärfen.“

„Was die SPD vorschlägt ist keine vernünftige und nachhaltige Kommunalpolitik. Genauso unsinnig ist das Konzept der Grünen, anstelle von 1000 Parkplätzen 1000 Bäume zu pflanzen“, betonte die CDU-Politikerin. „Wir benötigen in Frankfurt eine angemessene Zahl an Parkplätzen – für Anwohner, die an ihrer Wohnung und ihrem Haus parken möchten, für Pendler, die in der Stadt arbeiten, und auch für Geschäftsleute, deren Kundschaft Parkplätze in der Nähe braucht.“

„Frankfurt ist eine Stadt, die für alle Verkehrsteilnehmer – Autofahrer, Fahrradfahrer, Fußgänger und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln – attraktiv sein soll. Mit der CDU wird es daher keine Benachteiligung einer dieser Gruppen geben“, sagte Ronneburg abschließend.

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