Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 4. März 2016. Mit deutlicher Kritik reagierte heute der Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU, Michael Stöter, auf die jüngsten Hausbesuche von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann am Frankfurter Berg.

"Herr Feldmann muss sich entscheiden, ob er als Oberbürgermeister oder als SPD-Wahlkämpfer bei den Leuten klingeln geht. Wenn er aber seine Haustürbesuche mit offiziellem Stadtwappen als Oberbürgermeister ankündigt und Dritte dazu noch einlädt, dann darf er nicht als Spitze eines SPD-Wahlkampftrosses durch die Häuser ziehen, um plumpen Wahlkampf zu machen", betonte Stöter.

 
Der jüngste Hausbesuch war offiziell über das Presse- und Informationsamt der Stadt angekündigt worden und zusätzlich seien Persönlichkeiten im Stadtteil mit offizieller OB-Stadtpost dazu eingeladen worden. "Herr Feldmann missbraucht sein Amt und dies ist gerade auch unmittelbar vor einem Wahltermin unzulässig", betonte Stöter. Gerade direkt vor der Kommunalwahl müsse Herr Feldmann klar zwischen offiziellen Auftritten und reinen Wahlkampfterminen unterscheiden. "Dies schreiben auch die Gesetze vor und diese gelten auch für Herrn Feldmann. Es ist ein völlig unsauberer Stil, wenn Herr Feldmann mit seinen SPD-Wahlkämpfern um die Häuser zieht und dies als offizielle OB-Besuche deklariert. Zu einem sauberen und fairen Wahlkampf gehört, dass sich gerade auch ein Oberbürgermeister ordentlich verhält und nicht derart unfair auf Stimmenfang geht", so Stöter abschließend.

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