Wiesmann: Mehr Fachpersonal, enorme finanzielle Anstrengungen, gute Chancen für Kinder und Eltern in Hessen

Landesregierung bringt Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung stetig voran

Bettina M. Wiesmann MdL
Bettina M. Wiesmann MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 14. Juli 2016 - „In düsteren Farben malt die SPD heute ein besonders realitätsfernes Bild vom Zustand der Kinderbetreuung in Hessen“, wunderte sich die Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Familienpolitik und frühkindliche Bildung, Bettina M. Wiesmann.

„Statt in simplen Schlagworten Schauermärchen zu verbreiten, sollten die Kollegen von der Opposition lieber die Wirklichkeit umfassend in den Blick nehmen. Der aktuelle Bertelsmann-Ländermonitor zeigt eine kontinuierliche Verbesserung des Personalschlüssels bei der Kinderbetreuung in Hessen. Dies bedeutet, dass trotz des gewaltigen Platzausbaus stetig mehr Fachkraftkapazitäten pro Kind für die Betreuung der Kinder zur Verfügung stehen. Außerdem zeigen die Daten von Bertelsmann, dass Hessen mit 10 Prozent den höchsten Anteil an Kita-Personal mit Hochschulabschluss hat. Dies ist von großer Bedeutung, denn für die Qualität der frühkindlichen Bildung ist nicht nur die Anzahl, sondern auch das Qualifikationsniveau der Fachkräfte entscheidend“, unterstrich die CDU-Abgeordnete.

Wiesmann verwies weiter auf die großen Anstrengungen für den Platzausbau und die Qualitätsentwicklung in der Kinderbetreuung seit Regierungsübernahme der Christdemokraten 1999. „Wir haben die Mittel für die Kinderbetreuung in unserer Regierungsverantwortung von 78 Millionen Euro (1999) auf über 460 Millionen Euro (2016) angehoben, das dritte Kindergartenjahr ist für die Eltern seit Jahren beitragsfrei. Der Ausbau des Betreuungsangebots ist, wie die Zahlen zeigen, hervorragend vorangekommen: Der doppelte Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr wird landesweit erfüllt. Hessen liegt mit einer Betreuungsquote von 29,7 Prozent der unter Dreijährigen sogar deutlich über dem Schnitt der westdeutschen Länder von 28,2 Prozent, und es stehen weitere Fördermittel für den Ausbau bereit. Den Familien in Hessen wird echte Wahlfreiheit ermöglicht: Sie können frei entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen, privat betreuen lassen oder ein öffentlich bereitgestelltes und finanziertes Angebot nutzen wollen“, so Wiesmann.

„Mit dem Kinderförderungsgesetz haben wir zudem nicht nur mehr Geld und eine gerechtere Systematik in die Landesförderung der Kinderbetreuung gebracht“, fuhr die Abgeordnete fort. „Wir haben darüber hinaus landesweit wichtige Anreize für die Betreuungsqualität gesetzt,  vernünftige Mindeststandards eingeführt, die Vielfalt der Angebote verschiedener Träger gesichert und dafür gesorgt, dass besonderer Förderbedarf, etwa sprachlich oder sozial benachteiligter Kinder, besonders  berücksichtigt wird“, erklärte Wiesmann.

„Schließlich legen wir seit jeher einen starken Schwerpunkt auf die Qualität unseres Betreuungspersonals. Seit Jahren investiert das Land systematisch in die Fortbildung der Fachkräfte, beispielsweise für die Arbeit nach dem bundesweit anerkannten Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan von 0 bis 10. All dies zeigt, wie wichtig uns neben dem Platzausbau die Weiterentwicklung der Betreuungsqualität ist. Gute Bedingungen für das Aufwachsen unserer Kinder und ihre frühe Bildung in und außerhalb ihrer Familien sind der CDU-Fraktion ein Herzensanliegen“, schloss die CDU-Familien- und Bildungspolitikerin.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben