Dr. Nils Kößler: Stadtrat Josef setzt CDU-Forderung um!

CDU-Fraktion erfreut über die neue Rolle für Baugenossenschaften

Dr. Nils Kößler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Römer
Dr. Nils Kößler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Römer
Der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Dr. Nils Kößler, hat die Ankündigung von Stadtrat Mike Josef (SPD) begrüßt, den Baugenossenschaften bei der Gewinnung von neuem, bezahlbarem Wohnraum eine Schlüsselrolle zu geben und diese zu unterstützen. „Dies ist eine Forderung aus dem CDU-Wahlprogramm“, erklärte Kößler und reagierte damit auf eine Pressemitteilung von Josef.

 So ist im Frankfurter CDU-Programm zu lesen: „Wohnungsgenossenschaften sollen durch die Stadt verstärkt gefördert werden. Die Berücksichtigung von Genossenschaften schon bei der Aufstellung von neuen Bebauungsplänen wird angestrebt.“ Josef hat zugesagt, sie in die Planungen für bezahlbares Wohnen einzubinden und verstärkt bei Neubaugebieten zu berücksichtigen.

Kößler zufolge leisten Wohnungsgenossenschaften einen wichtigen Beitrag, dass Mieten während der Mietzeit für ihre Mitglieder nur maßvoll steigen. „Wir sehen daher den Bau durch Genossenschaften – auch wegen der Eigeninitiative – als eine wichtige Ergänzung zum öffentlich geförderten Wohnungsbau“, sagte der CDU-Stadtverordnete. „Als dritte Säule neben Eigentum und Mietwohnungen spielen Baugenossenschaften seit über hundert Jahren in Frankfurt eine wichtige Rolle. Sie bieten Wohnraum gerade für Normalverdiener an, welche mit ihrem Einkommen die Grenzen des geförderten Wohnungsbaus überschreiten,“ führte Kößler aus. Bei Genossenschaften entschieden die Mieter mittelbar selbst über die Höhe der Mieten, weshalb diese nur mäßig stiegen und sehr sozialverträglich seien. Weil die Mieter wie Belegschaftsaktionäre zudem Miteigentümer sind, besteht laut Kößler oft eine engere Verbindung zu den bewohnten Häusern und Siedlungen als üblich.

„Mit rund 10.000 Wohnungen sind die sieben großen Baugenossenschaften in Frankfurt ein wertvoller Akteur bei der Wohnraumversorgung. Wir warten nun gespannt auf die konkreten Vorschläge, mit denen das Planungsdezernat in den nächsten Monaten der wichtigen Rolle der Genossenschaften beim Wohnungsbau Rechnung tragen will“, so Kößler. 

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