Daum: Baustelle Eckenheimer Landstraße so schnell wie möglich zum Abschluss bringen

CDU-Fraktion fordert VGF zur direkten Kommunikation mit den Gewerbetreibenden auf

Martin Daum, CDU-Stadtverordneter
Martin Daum, CDU-Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 17. August 2016 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Martin Daum, zeigte sich alles andere als erfreut über die Nachricht, dass die Sperrung der Eckenheimer Landstraße aufgrund der Stadtbahn-Baumaßnahmen an den Stationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“ erst am 10. Oktober und nicht wie geplant zum Ende der Sommerferien aufgehoben wird.

 „Das ist für die Anwohner, aber ganz besonders für die örtlichen Gewerbetreibenden eine Hiobsbotschaft“, sagte der Stadtverordnete. „Die für die Nahversorgung so wichtigen Gewerbetreibenden in den Stadtteilen erleiden durch solche Großbaustellen ohnehin bereits beträchtliche wirtschaftliche Einbußen. Dauert eine Baustelle aber zu lang, kann das auch ernsthafte existentielle Konsequenzen für das ein oder andere Geschäft nach sich ziehen. Das können wir uns nicht erlauben, denn wir brauchen die Geschäfte in den Stadtteilen – sie erhöhen die Lebensqualität und sorgen für ein vielfältiges Warenangebot“. Daum hält es aus diesen Gründen für zwingend, dass sich die VGF schon dieser Tage mit den Gewerbetreibenden trifft, umfassend über die Ursachen der Verzögerung aufklärt und gemeinsam mit den Betroffenen weitere mögliche Verbesserungen für den Kundenverkehr und die Andienung der Geschäfte erarbeitet.


Daum, der sich nach Bekanntwerden des neuen Zeitplans umgehend von der VGF informieren ließ, ist sicher, dass das Verkehrsunternehmen nun alles sinnvoll Mögliche unternimmt – und damit auch den Erwartungen der CDU-Fraktion entspricht –, um die Arbeiten so schnell wie möglich zum Abschluss zu bringen. „Das liegt auch im eigenen Interesse der VGF, um Anwohner und Fahrgäste nicht weiter zu verärgern und um die Kosten für die Maßnahme, beispielsweise durch den Busersatzverkehr, nicht unnötig ansteigen zu lassen“, so der Stadtverordnete. „Ich bin sicher, dass sich die VGF selbst sehr bewusst ist, was sie den Anwohnern zumutet, und deshalb bestrebt ist, alles zu einem guten Ende zu führen“.

Inwieweit die Verzögerung hätte verhindert werden können und Informationen frühzeitiger möglich gewesen wären, müsse jetzt, auch um für künftige Vorhaben Schlussfolgerungen ziehen zu können, analysiert werden. Hier bestehe Erläuterungsbedarf. „Zukünftig muss die Kommunikation zu den Bürgern hin einfach früher erfolgen, wenn Probleme auf Baustellen mit einer so erheblichen Auswirkung auf das Stadtteilleben entstehen. Das gilt ganz besonders für städtische Ämter und Unternehmen, die Bauherren sind. Ich gehe davon aus, dass die VGF im nächsten Verkehrsausschuss umfassend berichten wird“, so Daum.

So bitter die Verzögerung jetzt auch ist, für den CDU-Verkehrspolitiker sollte gleichwohl das Ziel der Bauarbeiten nicht aus den Augen verloren werden: „Künftig wird in die U5 leicht und bequem einzusteigen sein, das mühsame Hochklettern in die Wagen über mehrere Stufen wird der Vergangenheit angehören“.

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