Pfreundschuh: Zusätzliche Polizeistellen wichtig für die innere Sicherheit

Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union
Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union
Frankfurt am Main, 31. August 2016 - Die Senioren-Union begrüßt die Forderung der CDU-Länderinnenminister, 15.000 zusätzliche Polizisten zur Verbesserung der inneren Sicherheit einzustellen.

Ältere Bürger seien im Alltag besonders auf den Schutz und die starke Präsenz der Polizei angewiesen, sagte die Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt, die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Erika Pfreundschuh in einer Veranstaltung der Senioren- Union in Frankfurt. Hier habe es in der Vergangenheit erhebliche Mängel gegeben, so dass nicht nur die berechtigten Ängste in der älteren Bevölkerung vor Gewalt deutlich zugenommen hätten. Pfreundschuh begrüßte deshalb die in der Koalitionsvereinbarung der Stadtregierung festgelegte erweiterte Videoüberwachung sowie die stärkere Präsenz der Polizei, sprach aber auch die finanziellen Nachteile junger Polizisten in Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern an, die zu einer Abwanderung gut ausgebildeter Nachwuchskräfte der Polizei führe. In der aktuellen Flüchtlingsdebatte mahnte Pfreundschuh an, dass Asylbewerber eine Bringschuld hätten: "Wer hier Bürger des Landes werden will, der muss wissen, dass er sich dem Grundgesetz vorbehaltlos unterordnen und unsere Werte anerkennen muss“, stellte die Vorsitzende Pfreundschuh klar.

 
Mobilität darf kein Luxus werden
 
Nach dem Beschluss des RMV wird der Preis für den Einzelfahrtschein in Frankfurt am Main ab dem Jahr 2017 nunmehr 2,90 € betragen. Damit wird Frankfurt seine unrühmliche Führungsrolle als teuerste  Großstadt bei der Nutzung  der Nahverkehrsmittel ausbauen. „Mobilität darf kein Luxus werden“, bemerkte die Vorsitzende der Frankfurter Senioren Union der CDU Erika Pfreundschuh  zu dieser Entwicklung.

„Mit über 20Prozent Fahrpreiserhöhung  bei Einzelfahrscheinen in den letzten sechs Jahren  ist das verträgliche Maß längst überschritten.“ Von Oberbürgermeister Feldmann als Aufsichtsratsvorsitzendem des RMV sei zu erwarten, dass er sich auch hier für Bezahlbarkeit einsetzt.
 
Gerade ältere Menschen, die über kein Job Ticket verfügen, sind die Hin-und Rückfahrt zum Arzt oder Einkauf in die Stadt  für 5,80 €  eine erhebliche Belastung des Rentenbudgets und auf Dauer kaum erbringbar. Nach Ansicht  der Seniorenunion  Frankfurt muss der öffentliche Personennahverkehr  die demographische Entwicklung auch bei der Preisgestaltung  berücksichtigen, und beim Verkehrsverbund RMV  ist  dieses  notwendige Augenmaß mittlerweile aus dem Ruder gelaufen. „Alte Menschen dürfen nicht bei der Teilhabe am öffentlichen Leben durch hohe Preise bei Bussen und Bahnen abgehangen werden“, so Erika Pfreundschuh. Selbst im Koalitionsvertrag  ist  von der Notwendigkeit einer echten Seniorenkarte die Rede. „Die Freigabe des Kurzstreckentarifs zur unbeschränkten Nutzung durch Senioren wäre eine richtige und sinnvolle Entscheidung, die einfach  und zeitnah umsetzbar ist“, erklärte Pfreundschuh abschließend.

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