Rhein: „Tag der Naturwissenschaften“ macht Lust auf MINT-Fächer

Staatsminister Boris Rhein MdL
Staatsminister Boris Rhein MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 20. September 2016 - Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute den „Tag der Naturwissenschaften“ an der Goethe-Universität Frankfurt eröffnet.

Mit der Veranstaltung wirbt die Hochschule für die MINT-Fächer: Rund 3000 Schülerinnen und Schüler, die vor dem Wechsel in die Oberstufe stehen, erkunden mit Experimenten und in Vorträgen Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Medizin.

 
Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Der ,Tag der Naturwissenschaften‘ zeigt, wie vielfältig die MINT-Fächer sind und welche großartigen Chancen die damit verbundenen Studienmöglichkeiten bieten. Die Schüler haben hier die Gelegenheit, kompetente Antworten auf Fragen nach Zulassungsvoraussetzungen oder Berufsmöglichkeiten zu bekommen. Außerdem lernen sie die Goethe-Universität als größte hessische Hochschule und als eine der modernsten Hochschulen in ganz Deutschland kennen. Ich bin sicher, dass die Veranstaltung einigen Schülerinnen und Schülern den Anstoß gibt, ein MINT-Fach als Leistungskurs in der Oberstufe zu wählen und sich für ein naturwissenschaftliches Studium einzuschreiben.“
 
Neben Vorlesungen und Vorträgen zu verschiedenen Studiengängen stehen beim „Tag der Naturwissenschaften“ jede Menge Mitmach-Angebote auf dem Programm: Die Besucher ermitteln in einem Geo-Experiment das Gewicht von Böden oder tauchen mit hochauflösenden Mikroskopen in die Welt der kleinsten Lebewesen ein. Für Knobler stehen mathematische Rätsel bereit, außerdem spielt das Roboter-Fußballteam der Goethe-Universität Frankfurt.
 
Die Landesinitiative „Hessen schafft Wissen“ fördert den „Tag der Naturwissenschaften“ mit einem Zuschuss. Auch an weiteren Hochschulen unterstützt die Landesregierung die MINT-Fächer: Beispielsweise fördert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die gemeinsame MINT-Initiative der Hochschule Fulda mit der Kinderakademie Fulda mit jährlich 85.000 Euro. Das Geld fließt in Ferienworkshops, Erfinderwerkstätten und Erfinderclubs. In den Bau des Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel flossen 2,95 Millionen Euro aus Mitteln des Hochschulbauprogramms HEUREKA. Hier arbeiten und forschen Schüler und Studierende gemeinsam.
 
Ein weiteres Beispiel ist das Projekt „Hessen-Technikum“ an der Hochschule Darmstadt, das mit Praktika und Schnupperstudium in MINT-Fächern vor allem Schülerinnen für Naturwissenschaften begeistern soll. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat dieses Vorhaben mit 273.000 Euro gefördert.
 
„Die MINT-Fächer sind für den Wohlstand und die notwendigen technischen Innovationen in Deutschland von hoher Bedeutung. Initiativen wie der ,Tag der Naturwissenschaften‘ und die genannten Projekte an unseren Hochschulen tragen ihren Teil dazu bei, um den Fachkräftenachwuchs in diesen Bereichen zu sichern“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

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