Junge Union kritisiert Planungsdezernent Mike Joseph

JU fordert Bekenntnis der SPD zur Römerkoalition

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 20. September 2016 - Nicht einmal zwei Monate im Amt und schon fordert der neue Planungsdezernent und SPD-Unterbezirksvorsitzende, Mike Joseph, ernsthaft über eine rot-rot-grüne Koalition nachzudenken.

Dies stößt bei der Jungen Union Frankfurt am Main auf Unverständnis. „Anstatt sich auf seine Arbeit zu konzentrieren und mit der jetzigen Koalition für Frankfurt das Beste herauszuholen, schwadroniert Joseph über ein rot-rot-grünes Bündnis in Frankfurt. Das alles zwei Monate nach der Magistratswahl im Römer. Das ist unverschämt“, findet der Kreisvorsitzende der größten politischen Jugendorganisation deutliche Worte für die Aussagen des SPD-Chefs.

 
Die nach wie vor neue Römerkoalition sei keine Liebesheirat, das ist den jungen Christdemokraten bewusst, doch sie sei aus Vernunft und aus Verantwortungsgefühl für Frankfurt am Main entstanden. Dieser Verantwortung solle sich nun auch Mike Joseph vollends stellen, anstatt bereits jetzt über ein linkes Bündnis zu fabulieren. „Hätten die Frankfurterinnen und Frankfurter ein solches Bündnis gewollt, dann hätten sie entsprechend gewählt. Das haben sie allerdings nicht. Also ist es unverantwortlich von einem Mann, der gerade erst zum hauptamtlichen Stadtrat gewählt wurde, bereits jetzt die Koalitionsfrage neu zu stellen“, so Schäfer kopfschüttelnd.
 
Interessant seien die rot-rot-grünen Phantasien Josephs auch vor dem Hintergrund, dass die SPD und an ihrer Spitze Mike Joseph noch nach der Wahl die FDP als dritten Partner in der Koalition favorisierten und die Grünen aus der Stadtregierung raus halten wollten. „Die SPD der Wendehälse macht ihrem Namen einmal mehr alle Ehre. Vor rund vier Monaten wollte man die Grünen noch auf die Oppositionsbank schicken und jetzt möchte man mit ihnen ein neues Bündnis schmieden. Rot-Rot-Grün würde Stillstand, Schulden und Chaos für unsere schöne Heimatstadt bedeuten. Auch deshalb haben die Wähler am 6. März diese Option gerade nicht möglich gemacht“, erklärt Schäfer weiter.
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben