Oberbürgermeister vom Saulus zum Paulus der Altstadtbebauung

Schäfer: „Feldmann wird zum größten Fähnchen im Frankfurter Wind“

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 28. September 2016 - Die Junge Union Frankfurt am Main muss einmal mehr kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, wie sich Oberbürgermeister Feldmann verhält.

Der Stein des Anstoßes des neuerlichen Unverständnisses ist die Übernahme des Aufsichtsratsvorsitzes der Dom-Römer GmbH durch Feldmann. „Der Feldmann’sche Opportunismus wird mittlerweile wirklich grotesk. Einst war Feldmann ein vehementer Gegner der Altstadtbebauung. Jetzt, wo das Projekt dem Ende entgegen steuert, setzt er sich an die Spitze der Bewegung, um die Lorbeeren zu ernten. Das ist wahrlich eines Frankfurter Oberbürgermeister nicht würdig“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Martin-Benedikt Schäfer.

 
Noch kurz nach seiner Wahl hatte Feldmann auf den Aufsichtsratsvorsitz der GmbH verzichtet. Im OB-Wahlkampf selbst, warb er dafür, das Altstadtprojekt auf unbestimmte Zeit zurückzustellen, es gebe Wichtigeres, ließ er damals oft verlauten. „Nun da die Gegner der Bebauung immer weniger werden und die Befürworter sich weit über die Grenzen Frankfurts finden, wirft er seine eigentliche Einstellung über Bord und tut so, als sei er stets für das Altstadtprojekt eingetreten. Das ist falsch“, so Schäfer.
 
Eigentlich, so Schäfer, müsse man in Reihen der Jungen Union ja froh über ein derartiges Umdenken sein, war es doch die JU, die als erste einen Wiederaufbau der Altstadt forderte und sich schlussendlich auch durchsetzen konnte. „Aber seine Freunde kann man sich bekanntlich aussuchen. Falsche Freunde braucht es hierbei nicht“, findet Schäfer und betont, dass Feldmann den Frankfurterinnen und Frankfurtern ein ums andere Mal Sand in die Augen streue. „Das Fähnchen des OB steht so sehr im Wind, dass man als Frankfurter schon hoffen muss, dass kein Sturm aufzieht. Das hält ein solch wankelmütiges Fähnchen ja nicht aus“, so Schäfer.
 
Die Bebauung des Dom-Römer-Areals sei eine historische Chance für Frankfurt gewesen, der Stadt ein Stück Identität und Geschichte zurückzugeben. „Einige haben dies früh erkannt. Wir als Junge Union sind stolz darauf, den Anstoß für diese Debatte gegeben zu haben. Andere waren strikte Gegner der Frankfurter Geschichte und wollten die Bebauung verhindern. Mit dabei Peter Feldmann. Seine jetzigen Aussagen sind an beißender Ironie kaum zu überbieten“, führt Schäfer weiter aus.
 
Für die jungen Christdemokraten setze sich der Oberbürgermeister einmal mehr in gemachte Nester, um letztendlich lediglich den Ruhm für die Leistungen anderer zu erhalten. „Das ist unredlich und zeigt erneut, dass dieser Oberbürgermeister nur sich und sein Bild in der Öffentlichkeit im Sinn hat. Die wirkliche Arbeit überlässt er anderen, um sich für die Ergebnisse dann selbst feiern zu lassen“, so Schäfer abschließend.
 

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