Pfreundschuh: SPD verhindert die zügige Schaffung von Wohnraum in Frankfurt

Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union
Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union
Frankfurt am Main, 31. Oktober 2016. Die Nachverdichtung der Platensiedlung nach den Plänen der stadteigenen ABG Holding ermögliche in relativ kurzer Zeit die Schaffung von neuem Wohnraum mit guten, bereits bestehenden Verkehrsanbindungen und Nahversorgungen, ohne dass dortige Mieter ausziehen müssten und wesentlich beeinträchtigt würden.

Dieser Weg, umgesetzt auf ähnliche weitere Siedlungen in Frankfurt, würde nach herkömmlichen Schätzungen bis zu 6.000 zusätzliche Wohnungen in Frankfurt ermöglichen und damit die Wohnungsnot in unserer Stadt deutlich mildern, stellte heute Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union in der CDU Frankfurt, noch einmal klar.  

 
Umso unverständlicher sei die geradezu mantrahaft wiederholte Forderung der SPD und des Oberbürgermeisters Feldmann nach der Bebauung des Pfingstberges, die wegen der planungsrechtlichen Hürden frühestens in zehn Jahren möglich wäre, also wesentlich später als eine Nachverdichtung. Sie wollten wohl lieber Acker- und Grünflächen zubetonieren, als innerhalb der bebauten städtischen Flächen nach sozialverträglichen und umweltschonenden Alternativen zu suchen. Der wahre Grund für diese Verweigerung seien wohl parteipolitische Überlegungen, da in den Siedlungen, in denen Nachverdichtungen möglich wäre, eventuell ihre Wähler wohnen könnten.
 
„Die Zeche für diese wahltaktischen Spielchen werden aber leider auch Seniorinnen und Senioren zahlen, die auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind und die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, die wertvolle Naherholungsgebiete um Frankfurt erhalten wollten“, so Pfreundschuh abschließend.
 

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