Fay: CDU konzeptionell in der Rentenpolitik gut aufgestellt

Frankfurt am Main, 2. November 2016 - Der Fachausschuss Wirtschaft der Frankfurter CDU hat sich in der Sitzung am 26. Oktober intensiv mit der Sicherung unserer Renten und neuen Konzepten zur Sicherung der Altersvorsorge in Deutschland beschäftigt.

Ziel der Veranstaltung war es, im Dialog neue Antworten auf künftige Herausforderungen der Altersvorsorge zu finden. Die CDU Hessen setzt auf einen Mix aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge. Hierzu hat der Fachausschuss unserem Landtagsabgeordneten und sozialpolitischen Sprecher der CDU Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Ralf- Norbert Bartelt, eingeladen.
 
Deutschland steht vor einer enormen demografischen Herausforderung. Unsere Gesellschaft altert: Die Lebenserwartung steigt und die Zahl der Älteren wächst. Gleichzeitig werden viel weniger Kinder geboren als früher. Die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung stellt dies vor große Schwierigkeiten, weil auf jeden Rentner immer weniger potenzielle Beitragszahler kommen.
 
Dr. Bartelt referierte fachkundig über die Entwicklung der Renten in den letzten sechzig Jahren bundesrepublikanischer Renten- und Sozialpolitik, die wesentlich von der CDU geprägt worden sind. Über die gesetzliche Rente als eine von drei Säule nahm er die Betriebsrente und die private Vorsorge, insbesondere auch die Riesterrente, ins Visier seines Vortrages. Letztere sei sehr viel besser als ihr Ruf. Aus dem Fachausschuss kam allerdings Kritik an den hohen Vertriebskosten, die die Altersabsicherung schmälere.
 
Dr. Bartelt plädierte für einen Kapitalerhalt der angesparten Rentenansprüche mit der Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers, die Rente flexibler in Anspruch zu nehmen. Er setzte sich mit der Forderung einer verlängerten Rücklagenverzinsung, die bis zu einer Generation gesteckt werden könnte, auseinander und versprach die Prüfung, ob nicht die Beitragsbemessungsgrenze für Betriebsrenten von 5 Prozent auf
7 Prozent erhöht werden müssten. Letztlich überlegte er, ob nicht der Staat Anreize schaffen müsse, die Betriebsrente zu stärken.
 
In der Diskussion spielte auch die von der Hessischen Landesregierung vorgeschlagene „Deutschlandrente“ eine bedeutende Rolle, wobei Dr. Bartelt die berechtigte Frage stellte, wie man eine solche Rente am besten absichert.
 
Am Ende konnten wir feststellen, dass die CDU bei dem Rententhema immer wieder gute Antworten auf neue Herausforderungen findet, ein gutes Beispiel ist die von der MIT Deutschlands vorgeschlagene und vom Bundestag inzwischen beschlossene Flexi-Rente, meinte Christoph Fay, Vorsitzender des Fachausschusses Wirtschaft der Frankfurter CDU zum Abschluss der erfolgreichen Fachausschusssitzung und dankte dem sozialpolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt für seinen Beitrag und sein besonderes Engagement in der Rentenfrage.

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