Petra Roth soll Ehrenbürgerin von Frankfurt werden

Schäfer: „Prägende Persönlichkeit der jüngeren Frankfurter Stadtgeschichte“

Frankfurt am Main, 06. Januar 2017 - Die Junge Union Frankfurt am Main fordert den Magistrat der Stadt auf, die ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth, zur Ehrenbürgerin der Stadt zu ernennen.

 Petra Roth leitete 17 Jahre die Geschicke Frankfurts und ist damit eine der prägendsten Persönlichkeiten der jüngeren Stadtgeschichte. „Petra Roth hat 17 Jahre außerordentliche Arbeit zum Wohle der Stadt Frankfurt geleistet und arbeitete auch schon zuvor in verschiedenen Ämtern und Positionen dafür, die Entwicklung Frankfurts voran zu treiben und dessen Wohlstand zu mehren“, begründet der Kreisvorsitzende der größten politischen Jugendorganisation Frankfurts, Martin-Benedikt Schäfer, die Forderung.

 
Petra Roth wurde 1995 bei der ersten Direktwahl des Frankfurter Stadtoberhaupts  zur Oberbürgermeisterin gewählt und wurde im Anschluss zwei Mal wiedergewählt. Mit ihren 17 Jahren Amtszeit ist sie das Frankfurter Stadtoberhaupt mit der längsten Zeit im Amt, seit Ende des zweiten Weltkriegs. „Petra Roth hat ihre Arbeit stets an den Bürgerinnen und Bürgern Frankfurts ausgerichtet. Mit ihrem Einsatz für die Belange unserer Stadt hat sie sich über Parteigrenzen hinweg große Anerkennung verdient. Ihre Lebensleistung ist unbestritten“, so Schäfer, der weiter ausführt, dass Roth das Ansehen Frankfurts auch international gesteigert hat. „Im immer stärker werdenden Wettbewerb internationaler Großstädte hat sie Frankfurt einen festen Platz gesichert und so viele Unternehmensansiedlungen erst möglich gemacht“, erklärt Schäfer.
 
Als mehrfache Präsidentin des Deutschen Städtetags habe sie zudem die kommunale Familie in der Bundespolitik vertreten und auch hier dafür gesorgt, dass Frankfurt nie zu kurz kam. Themen wie Kulturpolitik, neue Wege in der Drogenpolitik und Sicherheitspolitik waren Roth ein großes Anliegen. „Es kommt nicht von ungefähr, dass in den letzten Jahren ihr Name immer erwähnt wird, wenn Deutschland einen neuen Bundespräsidenten sucht. Ihre einnehmende Art, ihr sympathisches Auftreten und ihre Verbindlichkeit zeichnet sie nach wie vor aus“, so Schäfer.
 
Die Junge Union Frankfurt am Main sieht die Voraussetzungen für eine Ehrenbürgerschaft bei Petra Roth als deutlich übererfüllt an und fordert daher den Magistrat auf, umgehend zu handeln. „Wer an Frankfurt am Main denkt, denkt auch an Petra Roth. Sie muss daher Ehrenbürgerin unserer schönen Heimatstadt werden“, so Schäfer abschließend.

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