Becker/Serke: Ludwig Erhard - ein großer Deutscher mit Verbindung nach Frankfurt

Der ehemalige Bundeskanzler und Wirtschaftsminister wäre am 4. Februar 120 Jahre alt geworden

Bürgermeister Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Bürgermeister Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 1. Februar 2017.Anlässlich des 120-jährigen Geburtstages von Ludwig Erhard würdigte der Frankfurter CDU-Kreisvorsitzende, Bürgermeister Uwe Becker, die Lebensleistung des ehemaligen Wirtschaftsministers und Bundeskanzlers:

„Für viele Menschen ist Ludwig Erhard untrennbar mit dem Wirtschaftswunder und dem Aufschwung nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs verbunden. Mit seinem Motto ‚Wohlstand für alle‘ und durch die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft, die nicht nur die Interessen der Wirtschaft, sondern vor allem den Menschen im Blick hat, schuf er das entscheidenden Fundament für eine stabile wirtschaftliche und politische Entwicklung unseres Landes. Erhard ist verdientermaßen nach wie vor einer der bekanntesten Politiker der bundesdeutschen Geschichte“, betonte Becker. „Die wirtschaftlichen Grundlagen, die Ludwig Erhard nach dem Zweiten Weltkrieg gelegt hat, sind heute so aktuell wie damals und sorgen nach wie vor für unseren Wohlstand. Die CDU Frankfurt bekennt sich daher weiterhin zur Sozialen Marktwirtschaft in der Tradition von Ludwig Erhard.“

 
Ludwig Erhard wurde am 4. Februar 1897 geboren und verstarb im Jahr 1977 in Bonn. Dabei hatte der aus Fürth stammende Wirtschaftsprofessor und Politiker enge Verbindungen nach Frankfurt. Noch bevor er seine Ämter als Wirtschaftsminister (1949-1963) und Bundeskanzler (1963-1966) antrat, war er von den Alliierten als Direktor des in Frankfurt ansässigen 2. Wirtschaftsrats eingesetzt worden, der für die Wirtschaftsordnung der westlichen Besatzungszonen zuständig war. „Der Wirtschafstrat tagte in einem Flügel der Frankfurter Börse; seine Wohnung bezog Erhard damals aber in der amerikanischen Kaserne in der Windthorststraße im Stadtteil Höchst,“ sagte der für Höchst direkt gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Serke. „Viele ältere Höchster können sich noch an diese Zeit erinnern und der Stadtteil ist stolz auf seinen prominenten ehemaligen Einwohner.“
 
Ebenfalls von dieser Stadtteilgeschichte zeugt die Ludwig Erhard-Schule im benachbarten Unterliederbach, die dem 120. Geburtstag ihres berühmten Namensgebers eine Aktionswoche vom 6. bis 10. Februar mit zahlreichen Veranstaltungen gewidmet hat.

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