CDU im OBR 5: Das Auslegen von Giftködern ist auf das Schärfste zu verurteilen

Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad, Ortsvorsteher
Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad, Ortsvorsteher
Frankfurt am Main, 25. April 2017 - „Unbestritten handelt es sich bei dem Hund um des Deutschen liebstes Haustier und das Halten eines solchen erfordert gerade im dicht besiedelten, innerstädtischen Bereich eine gewisse Rücksichtnahme seitens der Hundehalter“, konstatiert der Vorsitzende der CDU Oberrad, Ortsvorsteher Christian Becker.

„Verständlicherweise muss nicht jeder diese Begeisterung für die Vierbeiner teilen, aber seinem Unmut durch das Auslegen von Giftködern Ausdruck zu verleihen, ist auf das Schärfste zu verurteilen!“

 
Bereits Ende vergangenen Jahres wurden in der unmittelbaren Nähe Oberrads im Frankfurter Stadtwald Giftköder ausgelegt, die offensichtlich so präpariert waren, dass sie von den Hunden aufgenommen wurden. Das Stadtforstamt hatte aus diesem Grund Warnschilder aufgestellt und die Hundebesitzer angehalten, besonders auf ihre vierbeinigen Freunde zu achten und diese besser an die Leine zu nehmen.
 
Nun müssen sich auch Bürgerinnen und Bürger sorgen, die mit ihren Hunden in den nordwestlichen Feldern Oberrads Gassi gehen, denn auch dort wurden in jüngster Zeit mehrere Giftköder gefunden. „Mindestens zwei Hunde sind ums Leben gekommen, zwei weitere Tiere konnten durch die rechtzeitige Gabe von Medikamenten gerettet werden“, berichtet Christian Becker. „Natürlich gibt es Menschen, gerade ältere Bürgerinnen und Bürger oder Kinder, die Angst vor Hunden haben. Und auch der Unmut, wenn man mal wieder in einen nicht entsorgten Hundehaufen getreten ist, ist nachvollziehbar und gerechtfertigt. Aber mir ist es an dieser Stelle wichtig, an ein rücksichtsvolles und friedliches Miteinander zu appellieren.“
 
Das grausame Vorgehen, mit Gift präparierte Wurst- oder Fleischstückchen auszulegen, ist dafür wohl kaum der richtige Weg und stellt im Übrigen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Somit ist es als Straftat zu behandeln. In der Sitzung des Ortsbeirats 5 am vergangenen Freitag wurde ein Antrag an den Magistrat der Stadt Frankfurt verabschiedet, in dem um Auskunft hinsichtlich der Häufigkeit solcher Vorfälle gebeten und nachgefragt wird, welche Maßnahmen seitens des Magistrats gegen das Auslegen von Giftködern in den nordwestlichen Feldern Oberrads angedacht sind.
 
„Natürlich ist auch von den Hundebesitzern ein angemessenes Verhalten zu erwarten. Es sollte selbstverständlich sein, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu entsorgen und es ist vorgesehen, in dem nordwestlichen Teil der Felder einen Hundekottütenautomaten nebst Abfalleimer aufzustellen, der von einem Paten betreut wird“, so Becker weiter. „Die Hunde auf den Feldern ihre kleinen Geschäfte verrichten zu lassen, sollte ebenfalls ein Tabu sein, da dort Kräuter und Gemüse angepflanzt werden und wohl auch die Hundebesitzer unter uns wert darauf legen, in diesem Sinne hygienisch einwandfreie Lebensmittel genießen zu können.“
 

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