Loizides: Osthafen als Industrie- und Gewerbegebiet weiter stärken!

Koalition will Einziehung der Schielestraße prüfen lassen

Christiane Loizides, Stadtverordnete, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Vorsitzende der CDU Dornbusch
Christiane Loizides, Stadtverordnete, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Vorsitzende der CDU Dornbusch
Frankfurt am Main, 27. April 2017 - Die CDU-Fraktion will den Osthafen als Industrie- und Gewerbegebiet durch gezielte Maßnahmen weiter stärken. Sie hat deshalb die Initiative zu einem gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen ergriffen, der den Magistrat mit der Prüfung beauftragt, ob die Schielestraße teilweise eingezogen und in eine Sackgasse umgewandelt werden kann.

„Die Einziehung der Schielestraße als öffentlich gewidmete Straße würde maßgeblich zur Sicherung des Standortes der Samson AG an ihrem Stammsitz Frankfurt am Main beitragen“, erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Loizides, die erst kürzlich zu einer Betriebsbesichtigung vor Ort war.

Die Samson AG stellt am Frankfurter Osthafen seit über 100 Jahren Mess- und Regelarmaturen sowie Stellventile in allen Größen her. In dem Straßengeviert zwischen Daimler-, Weismüller-, Riederhof- und Peter-Behrens-Straße liegt die Konzernzentrale mit über 160.000 Quadratmetern Werksgelände und 1.600 Mitarbeitern. Das Areal ist im Räumlich-Funktionalen Entwicklungskonzept des 2015 beschlossenen Masterplans Industrie als Fläche für verarbeitendes Gewerbegesichert. „Dies bedeutet aber auch, dass seitens der Stadt Frankfurt am Main notwendige betriebliche Anpassungen bei der gewerblichen Nutzung dieser Flächen soweit wie möglich unterstützt werden“, betont die Wirtschaftspolitikerin.

„Das Betriebsgelände von Samson wird durch insgesamt drei öffentliche Straßen durchquert, was zu erheblichen Unzulänglichkeiten in den Betriebsabläufen führt, denn Wertströme können nicht optimal fließen, und es bestehen Sicherheitsrisiken für die Belegschaft. Hinzu kommen einfach Umwege, die permanent gefahren werden müssen. All dies erhöht unnötig die Produktionskosten“, so Loizides, die darauf verweist, dass Samson für die unmittelbare Zukunft eine weitere Ausweitung der Betriebskapazität plant. Das Unternehmen habe angekündigt, die Wertschöpfung am Frankfurter Standort durch Modernisierung und Anpassung der Betriebsabläufe an die Erfordernisse der Digitalisierung im Hinblick auf die Industrie 4.0 weiter auszubauen. „Die Kommunalpolitik kann dazu die Rahmenbedingungen verbessern.

Insofern wollen wir über den gestern auch von den Koalitionspartnern verabschiedeten Antrag prüfen lassen, ob nach Fertigstellung der Peter-Behrens-Straße das Verkehrsbedürfnis für die Bereithaltung auch der Schielestraße noch besteht“, so die Stadtverordnete abschließend.

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