CDU-Kreisvorsitzender schlägt Jan Schneider als neue Führungsspitze der Frankfurter CDU vor

Uwe Becker: Bleibe in Dankbarkeit und Respekt für die CDU aktiv vor Ort

Bürgermeister Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Bürgermeister Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 15. Mai 2017. Der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, hat heute erklärt, dass er im kommenden Frühjahr nicht erneut für die Wahl zum Kreisvorsitzenden antreten wird und hat Jan Schneider für  die Wahl zum neuen Kreisvorsitzenden vorgeschlagen.

Mit Blick auf die anstehenden Wahlkämpfe soll der Kreisparteitag am 10. Juni bereits den Nachfolger wählen und Becker wird daher bereits zum 31. Mai sein Amt zur Verfügung stellen. In seinem Schreiben an die Mitglieder der Partei hat Uwe Becker heute den Weg der kommenden Wochen erläutert.

 
„Vor wenigen Tagen haben wir auf einem äußerst gelungenen Parteitag Bernadette Weyland als unsere Kandidatin für die Wahl der Oberbürgermeisterin im kommenden Frühjahr nominiert. Ich freue mich, dass die Delegierten in so überzeugender Weise meinen Vorschlag unterstützt haben und Bernadette Weyland mit über 98 Prozent ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Ich bin überzeugt, dass sie nicht nur eine hervorragende Kandidatin, sondern auch eine hervorragende Oberbürgermeisterin für Frankfurt werden kann.
 
Im kommenden Frühjahr 2018 steht neben der Wahl der Oberbürgermeisterin auch die Neuwahl unseres Kreisvorstandes auf dem Programm. Nachdem das Fundament  für eine erfolgreiche Oberbürgermeisterin-Wahl gelegt ist und wir mit dem Koalitionsvertrag im vergangenen Jahr so viel CDU-Politik wie selten zuvor als Leitlinien einer Koalition im Frankfurter Römer verhandeln konnten, sind die Weichen für eine erfolgreiche Kommunalpolitik der nächsten Jahre gut gestellt.
 
Neben dem Ziel, dass Frankfurt wieder eine richtige Oberbürgermeisterin bekommt, die sich tatsächlich um das Wohl der Menschen kümmert, werden wir in den anstehenden Monaten auch für eine starke CDU in Bund und Land kämpfen, da mit der Bundestagswahl im September und der Landtagswahl im Herbst 2018 politische Richtungsentscheidungen für Hessen und für unser Vaterland vor uns liegen. Nach drei erfolgreich verlaufenen Landtagswahlen haben wir allen Grund, die bevorstehenden Wahlkämpfe  mit Zuversicht anzugehen. Jedoch gilt immer, dass Wahlkampf vom „Kämpfen“ kommt und wir daher alle aufgefordert sind, unser Bestes für die anstehenden Auseinandersetzungen zu geben. Es wird wichtig sein, dass wir mit all unserer Kraft und unserem Einsatz diese Wahlkämpfe bestreiten, denn nur dann werden wir auch Erfolg haben.
 
Ich möchte und werde mich auch in diese Wahlkämpfe einbringen, jedoch nicht mehr in der Funktion des Kreisvorsitzenden. Ich bin gerade auch aus persönlichen Gründen zu der Überzeugung gelangt, dass ich nicht erneut für diese Aufgabe kandidieren werde.
 
Um einen Wechsel in der Spitze unseres Kreisvorstandes jedoch nicht mitten hinein in die Zeit engagierter Wahlkämpfe zu legen und auch die Chance zu nutzen, bereits jetzt zusätzliche Energie freiwerden zu lassen, halte ich es für sinnvoll, dass wir den anstehenden Kreisparteitag am 10. Juni dazu nutzen, einen neuen Kreisvorsitzenden zu wählen. Dieser kann dann direkt die Führung und Ausgestaltung der anstehenden Wahlkämpfe übernehmen und die Ausrichtung unserer Partei über die anstehenden Wahlkämpfe hinaus glaubwürdig und engagiert für die kommenden Jahre bestreiten.
 
Ich stelle daher mein Amt als Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU in großer Hochachtung vor Ihnen, liebe Mitglieder, mit Wirkung zum 31. Mai dieses Jahres zur Verfügung. Dies ist kein Rückzug aus der Politik, denn ich werde auch in den kommenden Jahren als Bürgermeister und Stadtkämmerer dieser Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern dienen und werde mich auch weiterhin für eine erfolgreiche Politik unserer Christlich Demokratischen Union einsetzen. Ich bleibe in Dankbarkeit und Respekt für die CDU aktiv vor Ort.
 
Auch wenn der Parteitag über die Wahl der künftigen Parteispitze zu befinden hat, möchte ich auch in diesem Fall in meiner Verantwortung als derzeitiger Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU einen Vorschlag für den künftigen Kreisvorsitz unterbreiten und schlage Ihnen Stadtrat Jan Schneider für diese wichtige Führungsaufgabe der Frankfurter CDU vor.
 
Jan Schneider besitzt in meinen Augen die richtige Mischung aus Frische und Erfahrung, aus Kompetenz, Charakter und Charisma.
Er hat in den zurückliegenden Jahren unter Beweis gestellt, dass er führen und anpacken kann, dass er sich menschlich integer für eine erfolgreiche Umsetzung politischer Ziele  engagiert und er kann als Gesicht der Frankfurter CDU glaubwürdig in den kommenden Jahren die Partei zu neuen Erfolgen führen, davon bin ich überzeugt.
 
Ich danke Ihnen, liebe Mitglieder der Frankfurter CDU für das Vertrauen, dass Sie mir in den zurückliegenden Jahren geschenkt haben. Ich habe diese Aufgabe immer gerne und aus voller Überzeugung ausgeübt und werde mich auch weiterhin für die Ziele unserer gemeinsamen Politik einsetzen“, so Becker abschließend in seinen Worten an die Mitglieder des Frankfurter CDU Kreisverbandes.
 
 

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