Schubring:Tourismusabgabe für Schulveranstaltungen überdenken

CDU-Fraktion schlägt Befreiung von der Zahlungspflicht für Schülergruppen vor

Christiane Schubring, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Römerfraktion
Christiane Schubring, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 15. September 2017 - Die CDU-Fraktion im Römer begrüßt die Überlegungen von Bürgermeister Uwe Becker, die geplante Tourismusabgabe für Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrt nicht zu erheben.

„Das finden wir sehr gut und richtig“, erklärte heute die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Schubring. Wie aus den Medien bekannt ist, plant der Magistrat, nachdem Frankfurt am Main von Seiten des Landes Hessen die Anerkennung als „Touristenort“ erhalten hat, für in der Stadt übernachtende Hotelgäste, die nicht geschäftlich unterwegs sind, eine Tourismusabgabe in Höhe von zwei Euro pro Nacht zu erheben. „Dieser Vorschlag stellt eine moderate und vernünftige Maßnahme dar, um zusätzliche Mittel für die touristische Infrastruktur zu gewinnen und unsere Stadt als Reiseziel noch attraktiver zu machen“, meint Schubring.

Gleichwohl erscheine eine Sonderabgabe für junge Gäste, die aufgrund von Schulveranstaltungen wie z.B. Klassenfahrten, Kursfahrten oder Schulorchesterreisen die Stadt besuchen, nicht angemessen. „Schülerinnen und Schüler können sich der Teilnahme an Bildungsfahrten nicht entziehen, sie sind Teil ihrer schulischen Ausbildung und damit ähnlich zu sehen wie eine beruflich bedingte Reise. Darüber hinaus ist es für einige Schülerinnen und Schüler schwer, überhaupt die erforderlichen Mittel für eine Klassenreise aufzubringen, so dass zusätzliche Ausgaben dies noch erschweren“, sagte die Stadtverordnete. Auch sollten die Kassen der Fördervereine, die unter Umständen die Unkosten für bedürftige Schülerinnen und Schüler übernehmen, nicht über Gebühr strapaziert werden.

„Frankfurt soll weiterhin ein attraktives Ziel für Klassenreisen sein und den jungen Gästen als weltoffene und gastfreundliche Stadt in Erinnerung bleiben. Deshalb setzen wir sehr darauf, dass der Magistrat die Ermöglichung dieser Ausnahme ernsthaft prüft und diese dann umsetzt“, so Schubring abschließend.

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